Leuthard sieht Stabilität und Wachstum als oberstes Ziel
publiziert: Mittwoch, 9. Jan 2008 / 15:16 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 9. Jan 2008 / 16:28 Uhr

Bern - Volkswirtschaftsminsterin Doris Leuthard stellt der Schweizer Wirtschaft und Wirtschaftspolitik ein gutes Zeugnis aus. Dennoch gelte es, die Wachstumsstrategie auch 2008 weiter zu verfolgen, sagte Leuthard in Bern.

Bundesrätin Doris Leuthard am Neujahrsgespäch mit Staatssekretär Jean-Daniel Gerber .
Bundesrätin Doris Leuthard am Neujahrsgespäch mit Staatssekretär Jean-Daniel Gerber .
An ihrem Neujahrsgespräch mit den Medien präsentierte Bundesrätin Leuthard die wirtschaftspolitischen Herausforderungen für die Schweiz sowie die Ziele des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements (EVD) für das neue Jahr.

Stabilität und Wachstum stehen dabei zuoberst auf ihrer Prioritätenliste.

Die Schweiz könne ihren Wohlstand trotz des harten Standortwettbewerbs weiter steigern, sagte Leuthard. Dazu müsse sie sich jedoch weiter öffnen. Zudem müssten zügig weitere Reformen folgen.

Reihe von Massnahmen

Dazu setzt Leuthard auf eine ganze Reihe von Massnahmen: Neue Freihandelsabkommen, Abbau von handelshemmenden Regulierungen, Kampf gegen die hohen Preise und Liberalisierungen.

Explizit erwähnte Leuthard die weitere Öffnung des Postmarktes: Je schneller dies geschehe, umso besser sei dies ihrer Ansicht nach.

Zur erfolgreichen Positionierung der Schweiz im internationalen Standortwettbewerb soll das Aussennetz weiter gefestigt werden.

Im Vordergrund stünden die Lancierung von Freihandelsverhandlungen mit Indien, der Abschluss von solchen Verhandlungen mit Japan und den Ländern des Golfkooperationsrates und die Aufnahme von Verhandlungen mit Indonesien.

Wichtige Entscheidungen

Leuthard präsentierte zudem zwei Aussenwirtschaftsstrategien für verstärkte Beziehungen mit Mexiko und Südafrika. In der Europapolitik würden 2008 die Realisierung des Schengen-Beitritts sowie die Personenfreizügigkeit eine wichtige Rolle für die Schweiz spielen.

Um der Demographie entgegenzuwirken und die Arbeitslosigkeit möglichst tief zu halten, bleibe die bessere Integration von Jungen, Frauen und älteren Menschen ein erklärtes Ziel des EVD, sagte Leuthard gemäss Communiqué.

Schliesslich will die Wirtschaftsministerin die Produktivität der Schweiz wieder steigern. «Wir müssen das pro Arbeitsstunde gerechnete Produktivitätswachstum erhöhen, wenn wir die Einkommen nachhaltig halten und erhöhen wollen», sagte Leuthard.

(fest/sda)

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