Konter
Leuthard verteidigt Energieprogramm 2050
publiziert: Samstag, 6. Okt 2012 / 16:42 Uhr / aktualisiert: Montag, 12. Nov 2012 / 11:12 Uhr
Die Energiepolitik des Bundes muss gemäss Bundesrätin Leuthard etappenweise realisiert werden.
Die Energiepolitik des Bundes muss gemäss Bundesrätin Leuthard etappenweise realisiert werden.

Regensdorf ZH - Bundesrätin Doris Leuthard hat am Samstag an einer Veranstaltung in Regensdorf die Kritik an ihrem Energieprogramm 2050 gekontert. Man müsse den Prozess zur Energiewende angehen, sagte sie. «Auch wenn wir noch nicht in allen Details sagen können, wie es rauskommt.»

Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
8 Meldungen im Zusammenhang
Die Energiepolitik des Bundes sei ein Mammutprogramm, das man etappenweise realisieren müsse. «Nur Hand in Hand können wir diesen Weg beschreiten.» Als Leuthard Ende September die Energiestrategie 2050 vorstellte, wurde von links bis rechts Kritik laut.

SVP, FDP und Wirtschaftsvertreter halten die Massnahmen für illusorisch und wirtschaftsschädigend. Die Grünen bezweifeln, dass die Atomkraftwerke auf diese Weise bis 2029 vom Netz genommen werden können. Die SP wiederum ist mit der Richtung zufrieden, fordert aber mehr Tempo. Medien kritisierten zudem, dass Leuthard mit veralteten Zahlen operiere.

Jeder zweite wohnt in einer «Energiestadt»

Das Ziel der Energiestrategie 2050 ist es, den durchschnittlichen Energieverbrauch pro Person und Jahr bis 2035 um 35 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 zu senken. Im Vordergrund stehen energetische Sanierungen und schärfere CO2-Emmissionsvorschriften. Die Energieproduktion aus Wasserkraft und erneuerbaren Quellen soll ausgebaut werden.

Anlass für die Rede war die Verleihung des Labels «Energiestadt» an die Zürcher Agglomerationsgemeinde Regensdorf. Es ist die 300. Gemeinde, die diese Energie-Effizienzauszeichnung trägt, wie der Trägerverein Energiestadt am Samstag mitteilte. Damit lebt bereits die Hälfte der Schweizer Bevölkerung in einer «Energiestadt».

 

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Wegen des Atomausstiegs und der damit verbundenen Energiewende in der Schweiz laufen auf Bundesebene Gespräche ... mehr lesen 1
Nötig werden könnten flankierende Massnahmen im Mietrecht vor allem deshalb, weil sich ein Ausbau der Sanierungsprogramme letztendlich in einem höheren Mietzins niederschlagen könnte.
Aarau - In der Schweiz müssen die Stromnetze, die erneuerbaren Energien und ... mehr lesen
Die Leitungen müssen mit dem Verteilernetz abgestimmt werden.
Windräder sollen 2050 insgesamt 4 Terawattstunden Strom produzieren.
Bern - Windräder können grundsätzlich auch in Waldgebieten aufgestellt werden. Das ... mehr lesen
Bern - Für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 erntet der Bundesrat generell wenig Applaus - für die Details erntet er viele Buhrufe. Vertreter der Wirtschaft befürchten negative Auswirkungen für Unternehmen. Umweltschützern und linken Parteien gehen die Massennahmen zu wenig weit. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Durch die Energiestrategie 2050 dürften die Haushalte 20 bis 30 Prozent mehr für Energie bezahlen. Das schätzt der Bundesrat. ... mehr lesen
Der Bundesrat will gemäss Doris Leuthard neue Anreize zum Energiesparen schaffen.
Renate Schubert ist Professorin für Nationalökonomie an der ETH Zürich.
Nach Fukushima war klar: Die Energiewende muss her. Kein Strom mehr aus ... mehr lesen
Kosten in der Höhe von 30 Milliarden für die Energiewende, Solarzellen über eine Länge von 750 Kilometern Autobahn oder 400 ... mehr lesen
Gastautor Prof. Klaus Ragaller war bis zu seiner Pensionierung Direktor bei ABB. Seither setzt er sich im Rahmen der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften SATW für den Wissenstransfer ein.
Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
Für eine intelligente, umwelt- und menschengerechte Energiepolitik
Eric Nussbaumer (SP/BL) zeigte sich in einem Punkt mit den Initianten einig.
Eric Nussbaumer (SP/BL) zeigte sich in einem ...
Gegner warnen vor Dilemma  Bern - Die Gegnerinnen und Gegner der Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» warnen vor einem Dilemma: Entweder werde Energie unerschwinglich, oder in der Bundeskasse klaffe ein Milliardenloch. Das Abstimmungsplakat zeigt ein grünes, geldverschlingendes Monster. 
Die CVP-Familieninitiative kommt bei der FDP nicht gut an.
FDP fasst Parolen zu CVP-Initiative und Energiesteuer Bellinzona - Heute kommt die FDP für ihre erste Delegiertenversammlung im Wahljahr 2015 ins Tessin. Sie fasst in ...
Widmer-Schlumpf warnt vor Annahme der Energiesteuer-Initiative Bern - Am 8. März stimmen Volk und Stände über die ...
OECD stellt ermässigten Mehrwertsteuersätzen schlechtes Zeugnis aus Paris - Die Organisation für wirtschaftliche ...
Energiewende  Bern - Die Gebäude in der Schweiz sollen bis 2050 insgesamt fünfmal weniger Energie verbrauchen als heute. So sieht es die Roadmap vor, welche 70 Forscher aus der Schweiz Ende dieser Woche erarbeitet haben.  
Projekt 'Energiewende' untersucht die technologischen Potenziale zur Umsetzung der Energiestrategie 2050.
45 Millionen Franken für Forschungsprogramme zur Energiewende Bern - Im Auftrag des Bundesrates hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zwei neue Forschungsprogramme ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1200
    Scheuklappen-Behaupti "Die Schweiz ist dann stark, wenn es allen gut geht und nicht nur ein ... Do, 26.02.15 23:55
  • Kassandra aus Frauenfeld 1200
    Die Murphyschen Gesetze treffen beide auf Köppel zu: a) Vom Ingenieur Edward A. Murphy ... Do, 26.02.15 20:15
  • LinusLuchs aus Basel 60
    Roger Köppel, das ist doch der, der im Januar 2012 in seiner Weltwoche schrieb: ... Do, 26.02.15 18:05
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2823
    Was... sind die Ziele solcher Berichte oder auch Debatten über ... Do, 26.02.15 11:43
  • Cataract aus Zürich 32
    Achtung Witz! *Ironie ein* Haha, selten soooo gelacht *Ironie aus* Do, 26.02.15 09:02
  • friwalt aus Bolligen 9
    Hier tagt der grosse Rat des Kantons Bern Was hat das Rathaus des Standes Bern im Bild mit den ... Do, 26.02.15 01:50
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2823
    Es... ist ganz einfach! Der Staat will mehr Flüchtlinge zwecks Prestige, kann ... Mi, 25.02.15 22:57
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2823
    Es... ist die beste Lösung, diese Fanatiker ausreisen zu lassen. Es gibt ... Mi, 25.02.15 18:38
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich -2°C 1°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel -2°C 3°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
St.Gallen -1°C 2°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern 1°C 6°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 2°C 5°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 1°C 7°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 7°C 11°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten