Leuthard wirbt auf dem Bundesplatz für Ressourceneffizienz
publiziert: Mittwoch, 12. Sep 2012 / 13:14 Uhr
Leuthard erwartet von der Wirtschaft eine kritische und konstruktive Begleitung der bundesrätlichen Energiestrategie. (Archivbild)
Leuthard erwartet von der Wirtschaft eine kritische und konstruktive Begleitung der bundesrätlichen Energiestrategie. (Archivbild)

Bern - Bundesrätin Doris Leuthard erwartet von der Wirtschaft eine kritische und konstruktive Begleitung der bundesrätlichen Energiestrategie. Das machte Leuthard am Mittwoch zum Auftakt des ersten Schweizer Energie- und Klimagipfels (SwissECS) in Bern deutlich.

4 Meldungen im Zusammenhang
An der Energiewende hin zu höherer Ressourceneffizienz führe kein Weg vorbei, sagte Leuthard. Der Bundesrat sei aber keineswegs beratungsresistent und durchaus offen für Verbesserungsvorschläge. Umgekehrt erwarte er, dass die Wirtschaft den Umbau der Energielandschaft mittrage und mit Innovationen vorantreibe.

Der «Swiss Energy and Climate Summit» auf dem Bundesplatz ist eine Weiterentwicklung des nationalen Klimaforums in Thun. Bis Freitag werden mehr als siebzig Referenten aus dem In- und Ausland erwartet, unter ihnen am Donnerstag auch der deutsche Ex-Kanzler Gerhard Schröder.

1200 Teilnehmer erwartet

Die ersten beiden Tage stehen im Zeichen von Klima und Energie; der Freitag soll der Wirtschaft neue Geschäftsfelder in den Bereichen Energie- und Umwelttechnik aufzeigen. Insgesamt werden am SwissECS etwa 1200 Teilnehmer erwartet.

Kurz vor Beginn des Forums setzten sich Umweltaktivisten auf dem Bundesplatz in Szene. Auf einem Banner riefen sie Energieministerin Leuthard zum Verzicht auf neue Gaskraftwerke und andere «dreckige Energien» auf.

Das Banner wurde an zwei Dreibeinen mehrere Meter über dem Boden gespannt; sieben Aktivisten ketteten sich am Fuss der Dreibeine an. Die Polizei schritt zunächst nicht ein.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Durch die Energiestrategie 2050 dürften die Haushalte 20 bis 30 Prozent mehr für Energie bezahlen. Das schätzt der Bundesrat. ... mehr lesen
Der Bundesrat will gemäss Doris Leuthard neue Anreize zum Energiesparen schaffen.
Genf - Umweltministerin Doris Leuthard verlangt konkrete Schritte zur Schaffung des bereits 2009 beim Klimagipfel in Kopenhagen ... mehr lesen 1
Bundesrätin Doris Leuthard
Angela Merkel forderte ein verbindliches Regelwerk zum Schutz des Klimas. (Archivbild)
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor einer dramatischen Erderwärmung um bis zu vier Grad gewarnt, wenn sich die Welt ... mehr lesen
Der Bundesrat stellt die Studie der KOF infrage.
Der Bundesrat stellt die Studie der KOF infrage.
Annahmen verteidigt  Bern - Der Bundesrat weist den Vorwurf zurück, seine Energiestrategie beruhe auf unrealistischen Annahmen. Aus seiner Sicht sind viel mehr jene Annahmen unrealistisch, welche einer Studie der Konjunkturforschungsstelle KOF zugrunde liegen. 
Nationalrat bringt «Energiewende light» auf den Weg Bern - Der Nationalrat hat am Donnerstag mit 122 zu 56 Stimmen die «Energiewende light» ... 2
Der Nationalrat hat die «Energiewende light» eingeleitet. (Symbolbild)
Energiesparmodus einschalten  Bern - Settop-Boxen, Modems und Router sind wahre Stromfresser. Wären sie aber ...
Modems und Router sind die wahren Stromfresser. (Archivbild)
Gastautor Beat Jans ist Nationalrat und Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie UREK.
ETH-Klimablog Die Wissenschaft vertraut auf die Kraft der rationalen Argumente und vergisst zuweilen, dass Begriffe und ihre emotionale Wirkung mächtiger sind. Das ist mit ein Grund dafür, dass ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • frusti aus Kirchdorf 17
    Angriff auf Geldbeutel ist einfacher als sparen War schon immer so und wird auch so bleiben. Mehr Steuern eintreiben ... heute 16:49
  • KangiLuta aus Wila 102
    Raubzüge des Staates Schon vor ca. 10/15 Jahren wurde vor diesen Raubzügen durch den Staat ... gestern 21:40
  • KangiLuta aus Wila 102
    Swastika Die Sioux-Indianer haben die Swastika ganz offiziel in ihren Gebrauchs- ... gestern 21:22
  • keinschaf aus Henau 1514
    Plagiatsvorwurf Der Satz, mit dem Sie offenbar einig gehen, ist ein Plagiat, wie der ... gestern 19:44
  • jorian aus Gretzenbach 1178
    Hallo Besucher! Birtane tschai lütfen! Es ist gut, dass Sie wieder hier sind. Ich ... gestern 19:27
  • Midas aus Dubai 3022
    Beobachterstatus Sie könnten sich nie entschuldigen. Dazu fehlt Ihnen die Grösse und das ... gestern 18:52
  • Kassandra aus Frauenfeld 732
    Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis. "Der Erdogan beweisst, dass meine Einstellung die richtie ist." Viel ... gestern 17:34
  • jorian aus Gretzenbach 1178
    Theorie! Einen Arbeitsweg von bis zu zwei Stunden muss man in kauf ... gestern 17:19
Wettbewerb
Fitness für die Lachmuskeln ist garantiert.
Mitmachen und gewinnen  Freitag, 31. Mai und Samstag, 1. Juni. Das sind die Daten welche man sich unbedingt merken muss. Denn dann tritt Dieter Nuhr, einer der erfolgreichsten ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 5°C 8°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Basel 5°C 8°C bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
St.Gallen 6°C 11°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 8°C 13°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 10°C 13°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Genf 8°C 14°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 10°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten