
Der Wechsel von Lewis Hamilton von McLaren-Mercedes zu Mercedes bedeutet das Ende einer 15 Jahre währenden Partnerschaft.
1998, als Dreizehnjähriger, wurde Hamilton in das von McLaren initiierte Förderungsprogramm junger, talentierter Fahrer aufgenommen. Neun Jahre später gab er sein Debüt in der Formel 1, bereits im sechsten Grand Prix, jenem in Kanada, feierte er seinen ersten von mittlerweile 20 Siegen. In der darauffolgenden Saison, 2008, war er Weltmeister.
Hamiltons Talent ist unbestritten. Gleichwohl wurde sein Fahrstil in jüngster Vergangenheit oft kritisiert. Unüberlegte Manöver, die mehrfach in Unfälle mündeten, waren Gegenstand heftigster Kritiken. Auch mit seinen Auftritten abseits der Rundstrecken bietet er Angriffsfläche. Hamilton wird nicht selten als kalt, berechnend, ja arrogant eingestuft.
Neue Herausforderung
Den Wechsel zu Mercedes sieht Hamilton als «neue Herausforderung». «Es war der ideale Zeitpunkt, etwas Neues anzupacken.» Er glaubt, mit seinem zukünftigen Arbeitgeber Ähnliches erreichen zu können wie mit McLaren. «Gemeinsam können wir bei Mercedes an dieser neuen Herausforderung wachsen. Ich bin überzeugt, dass ich mithelfen kann, das Team ganz an die Spitze zu führen und das Ziel, den WM-Titel, zu erreichen.» Bei Hamiltons Transfer ist neben all den sportlichen Ambitionen auch jede Menge Geld im Spiel. Seine Unterschrift unter den drei Jahre gültigen Vertrag soll umgerechnet rund 90 Millionen Franken wert sein.
Hamilton soll für Mercedes also das schaffen, was Michael Schumacher in den drei Jahren seiner «zweiten Karriere» nicht gelungen ist. Der Rheinländer mit Wohnsitz am Genfersee hat die Erwartungen praktisch nie zu erfüllen vermocht. Der dritte Rang im Grand Prix von Europa in Valencia und die Bestzeit im Qualifying in Monte Carlo waren die einzigen Ergebnisse, mit denen Schumacher dem Standard eines siebenfachen Weltmeisters gerecht werden konnte. Zu wenig für einen nach wie vor Erfolgsbesessenen. Zu wenig auch für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Mercedes.
(bg/Si)
- Ricardo73 aus l 1
gut so! das ist auch gut so! Diesen Verräter will sowieso niemand hier haben! ... heute 16:24 - BigBrother aus Arisdorf 1362
Rivalität statt gespielte Einigkeit tut gut! Ich hoffe, dass diese Motivation im Spiel gegen Zypern in einen Sie ... Fr, 07.06.13 10:33 - thomy aus Bern 3841
Ja, lieber BigBrother ... Geld gehört zum Fussball, als grosses Business, halt auch dazu. ... Sa, 01.06.13 20:22 - BigBrother aus Arisdorf 1362
Das Herz im Portemonnaie Im Fussball ist es leider immer das Gleiche. Die Loyalität zum Verein ... Sa, 01.06.13 17:00 - jorian aus Gretzenbach 1196
Fussball ist Systemrelevant! Man gebe dem Volk Brot und Spiele! Fuentes wollte noch ein paar ... Mi, 22.05.13 20:47 - Swiss1 aus Burgdorf 5
Ausschreitungen vor Cupfinal in Bern ...es ginge doch auch so einfach: - wer so einen Anlass (Cupfinal ... Mi, 22.05.13 20:32 - keinschaf aus Henau 1552
Und noch dazu... ...wirkt sich der Eintritt von keinschaaf positiv auf das Budget aus;-) ... Do, 16.05.13 00:06 - Bogoljubow aus Zug 312
Jetzt hat also auch Werder ein keinschaaf. Mi, 15.05.13 21:40
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