Libanesische Regierung setzt Palästinensern Frist
publiziert: Sonntag, 27. Mai 2007 / 15:11 Uhr

Beirut - Libanon gibt den Palästinensergruppen im Land bis Mitte kommender Woche Zeit, um eine Einigung zwischen der islamistischen Gruppe Fatah al-Islam und der libanesischen Armee auszuhandeln.

Bewaffneter Fatah-Anhänger.
Bewaffneter Fatah-Anhänger.
4 Meldungen im Zusammenhang
Die palästinensischen Gruppierungen sollten in den kommenden Tagen zu einer friedlichen Lösung finden, hiess es am Sonntag in Regierungskreisen in Beirut.

Dazu gehöre, dass die Kämpfer der Fatah al-Islma sich ergeben, damit sie vor Gericht gestellt werden könnten.

Die bewaffnete Gruppe hatte sich von Sonntag vergangener Woche bis Dienstag heftige Kämpfe mit der libanesischen Armee geliefert, bei denen über siebzig Menschen ums Leben kamen.

Die arabische Tageszeitung «Al Hayat» berichtete, dass bei den Kämpfen um das Flüchtlingslager Nahr a-Barid auch mindestens vier Saudi-Araber getötet worden seien.

«Wir haben erfahren, dass der Fatah al-Islam auch Saudi-Araber, Syrer, Libanesen, Algerier und Staatsbürger anderer Länder angehören», sagte der saudiarabische Botschafter in Libanon, Abdel Asis Chodscha der Zeitung. Sie trügen die Ideologie der Terrororganisation El Kaida mit.

Die libanesische Armee umstellt das palästinensische Flüchtlingslager seit Tagen, weil sich dort Kämpfer der Fatah el Islam verschanzen. Nachdem tausende Palästinenser aus dem Lager fliehen konnten, sind tausende weitere Menschen unter schwierigen Lebensbedingungen eingesperrt. Heckenschützen verhindern ihre Flucht.

(li/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Nahr al-Barid - Bei den Kämpfen ... mehr lesen
Die libanesische Armee beschoss weiterhin Stellungen der Rebellen. (Archivbild)
Beirut - Im palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Barid in Nordlibanon ist es am Abend erneut zu Gefechten zwischen der Armee und Kämpfern der radikalen Islamistenorganisation Fatah al-Islam gekommen. mehr lesen 
Das IKRK und der palästinensische Rote Halbmond haben Hilfsgüter verteilt.
Genf - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und der palästinensische Rote Halbmond haben erstmals Lebensmittel an die noch rund 20'000 Menschen in dem palästinensischen ... mehr lesen
Beirut - Die Lage der vertriebenen palästinensischen Flüchtlinge in ... mehr lesen
Im Flüchtlingslager fehlt es vor allem auch an medizinischem Material.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ist im Parlament als Israels neuer Verteidigungsminister vereidigt worden. 55 von 120 Abgeordneten ... mehr lesen
Avigdor Lieberman.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den Deutschen Satiriker Jan Böhmermann führte zur Einsicht, dass es für moderne Staaten an der Zeit ist, ihre Strafgesetzbücher zu entschlacken... mehr lesen   2
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 10°C 15°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Basel 11°C 16°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 9°C 12°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Bern 9°C 16°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Luzern 10°C 15°C stark bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Genf 11°C 19°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 12°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten