Libanons Armee in Alarmbereitschaft
publiziert: Montag, 4. Dez 2006 / 15:16 Uhr

Beirut - Nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Mannes am Rand der Pro-Syrischen Massenproteste in Beirut ist die libanesische Armee in der Hauptstadt in Alarmbereitschaft versetzt worden. Auch heute gingen die Demonstrationen weiter.

Etwa 30 gepanzerte Fahrzeuge und rund 200 Soldaten seien in dem zentralen Viertel aufgezogen.
Etwa 30 gepanzerte Fahrzeuge und rund 200 Soldaten seien in dem zentralen Viertel aufgezogen.
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Etwa 30 gepanzerte Fahrzeuge und rund 200 Soldaten seien in dem zentralen Viertel aufgezogen, in dem es in der Nacht zuvor Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der mehrheitlich antisyrischen Bevölkerung gegeben hatte, berichtete ein AFP-Reporter.

Wenige Meter vor Regierungssitz in Beirut von Ministerpräsident Fuad Siniora lagerten prosyrische Demonstranten in hunderten Zelten. Am Sonntag waren mehr als 100 000 Menschen gegen die Regierung auf die Strasse gegangen.

Bei den gewalttätigen Protesten im Beiruter Stadtteil Kaskas waren am Sonntag nach Spitalangaben ein 20-jähriger Mann getötet und zwölf weitere Menschen verletzt worden.

Syrien sowie libanesische Sicherheitskräfte in die Tat verwickelt

Erste Ermittlungen der Vereinten Nationen hatten ergeben, dass Syrien sowie libanesische Sicherheitskräfte in die Tat verwickelt waren. Syrien hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier hat Syrien unterdessen zu einem mässigenden Einfluss auf die radikalislamische Hisbollah im Libanon aufgefordert.

Syrien müsse seinen Einfluss nutzen, um die Demonstrationen in Beirut zu beenden, sagte Steinmeier nach Angaben aus Delegationskreisen bei einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Walid al-Muallem in Damaskus. Im derzeitigen Klima sei der notwendige innerlibanesische Dialog nicht möglich.

Al-Muallem versicherte nach dem Treffen, Syrien mische sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Libanon ein. «Im Gegenteil: Die Sicherheit und die Stabilität des Libanons sind auch die Sicherheit und die Stabilität Syriens.»

(li/sda)

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