Liberianische Rebellen lehnen designierten Nachfolger Taylors ab
publiziert: Samstag, 9. Aug 2003 / 18:04 Uhr

Monrovia - Kurz vor der geplanten Machtübergabe in Liberia zeichnet sich bereits ein neuer Konflikt ab. Die Rebellen lehnen den bisherigen Vizepräsidenten Moses Blah als Nachfolger für Präsident Charles Taylor ab.

Der Nachfolger für Präsident Charles Taylor wird abgelehnt.
Der Nachfolger für Präsident Charles Taylor wird abgelehnt.
Wir können ihn auf keinen Fall akzeptieren, er ist ein zweiter Taylor, und wir wollen einen neutralen Präsidenten, sagte ein Sprecher der Rebellen dem französischen Sender RFI.

Derweil steigt die Spannung, ob und wann Taylor tatsächlich das Land verlässt. Er hat offiziell für diesen Montag seinen Rücktritt angekündigt, den Zeitpunkt seiner Abreise aber offen gelassen.

Taylor wird wegen seiner mutmasslichen Verwicklung in den Bürgerkrieg im Nachbarland Sierra Leone mit internationalem Haftbefehl gesucht. Er verlangte mehrfach vor einer Ausreise die Aufhebung des Haftbefehls.

Unterdessen bemühen sich Vertreter der westafrikanischen Eingreiftruppe ECOMIL und US-Diplomaten weiter, die Rebellen zum Abzug aus dem Hafenviertel von Monrovia zu bewegen.

Der Hafen ist ein wichtiges Nadelöhr für die Lieferung von Hilfsgütern nach Liberia: Dort lagern Güter für die hungernde Bevölkerung.

Die Rebellen der Vereinigten Liberianer für Versöhnung und Demokratie (LURD) würden den Hafen so lange nicht verlassen, wie Präsident Charles Taylor noch im Land sei, sagte LURD-Anführer Sekou Fofana vor Journalisten. Hilfskräften werde der Zugang allerdings nicht verwehrt.

Ein Konvoi des IKRK und der Ärzte ohne Grenzen (MsF) traf am Samstag am Hafen der Hauptstadt Monrovia ein. Seit dem 19. Juli, als die Rebellen den Hafen einnahmen, waren die Hilfsorganisationen im umkämpften Gebiet nicht mehr präsent.

(bert/sda)

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