Libyen-Bericht verzögert sich - was geschah wirklich?
publiziert: Sonntag, 27. Jun 2010 / 13:26 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 27. Jun 2010 / 15:46 Uhr
Laut Peter Briner sollen alle Aspekte ausgeleuchtet werden. (Archivbild)
Laut Peter Briner sollen alle Aspekte ausgeleuchtet werden. (Archivbild)

Bern - Der Libyen-Bericht der Subkommission der ständerätlichen Geschäftsprüfungskommission (GPK) verzögert sich. Es sei gut möglich, dass der Bericht erst nächsten März statt schon Ende Jahr vorliegen werde, sagt der Schaffhauser FDP-Ständerat Peter Briner.

7 Meldungen im Zusammenhang
Briner bestätigte entsprechende Berichte der «SonntagsZeitung» und der «Zentralschweiz am Sonntag». Er präsidiert die Subkommission, welche die Vorgänge in der Libyen-Affäre untersucht.

Dabei sollen laut Briner alle Aspekte ausgeleuchtet werden. Um alles sorgfältig aufzubereiten, zusammenzufassen und Schlussfolgerungen zu ziehen - das brauche seine Zeit.

Auch personelle Fragen wie der Wechsel an der Spitze des diplomatischen Korps in Libyen werden laut Briner ein Thema sein. Die Kommission wolle «die Chronologie umfassend aufbereiten».

Überraschender Rücktritt

Anfang vergangenen Jahres, mitten in der Libyen-Krise, war der damalige Schweizer Botschafter Daniel von Muralt - für Aussenstehende überraschend - in den vorzeitigen Ruhestand getreten, nur wenige Monate vor seiner regulären Pensionierung.

Sein Abgang sorgte für weitere Spekulationen in einer Angelegenheit, in der die Gerüchteküche umso mehr brodelt, je weniger der Bundesrat die Öffentlichkeit über die Hintergründe der Libyen-Affäre informieren will.

So ist zum Beispiel weiterhin unklar, ob das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement in Pläne zur allfälligen Befreiung der Geiseln ebenfalls involviert war.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - In der Libyen-Affäre haben mehrere Bundesratsmitglieder ihre ... mehr lesen 1
Maurer erfuhr offenbar erst im Januar 2009 von der «abgebrochenen Operation».
Das Wichtigste ist, dass Max Göldi wieder in der Schweiz ist, so Lukas Reimann.
Lukas Reimann Die Frage der Woche lautete: Max ... mehr lesen
Bern - Der Bund hat Pläne zur Befreiung der in Libyen festgehaltenen Geiseln ... mehr lesen 7
Doris Leuthard an der Medienkonferenz: Der Bundesrat hat erstmals am 3. Februar 2010 von der geplanten Befreiungsaktion erfahren.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Tripolis/Bern - Die Odyssee von Max ... mehr lesen 1
Max Göldi dürfte sich bereits wieder in der Schweiz befinden.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Max Göldi war bis Juni 2010 in Libyen gefangen.
Max Göldi war bis Juni 2010 in Libyen gefangen.
Affäre Gaddafi  Bern - Sie, Cécilia Attias, habe 2010 eine wesentliche Rolle bei der Befreiung der beiden Schweizer Geiseln in Libyen gespielt. Dies schreibt die Ex-Frau des ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in ihrem Buch «Lust auf die Wahrheit» (Une envie de vérité). mehr lesen 
Gaddafi-Geisel Hamdani muss nicht bezahlen  Nyon VD - Der bis 2010 in Libyen als Geisel gefangen gehaltene Rachid Hamdani muss seinem libyschen Anwalt die geforderten 140'000 Franken nicht zahlen. Der Friedensrichter des Bezirks Nyon VD hat die Forderung des Anwalts abgelehnt. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 13°C 21°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 16°C 20°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt
St. Gallen 13°C 19°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass bedeckt, wenig Regen
Bern 13°C 20°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wolkig, aber kaum Regen
Luzern 13°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 15°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt
Lugano 16°C 23°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt mit Gewittern gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten