Linke gewinnt bei den Churer Gemeinderatswahlen
publiziert: Sonntag, 24. Okt 2004 / 19:36 Uhr

Chur - Die Linke ist die Siegerin bei den Gemeinderatswahlen in Chur. Die SP, schon bisher stärkste Fraktion, legte einen Sitz zu und kommt neu auf sieben Mandate. Auch die Freie Liste gewann einen Sitz und hält neu zwei Mandate.

Die Sitzgewinne der Linken im 21-köpfigen Gemeinderat gingen auf Kosten der Mitteparteien CVP und FDP. In beiden Parteien wurden eine Bisherige beziehungsweise ein Bisheriger nicht wieder gewählt. Die Stimmbeteiligung betrug 27,2 Prozent und lag um fast vier Prozent höher als vor vier Jahren.

Im parteipolitischen Kräftespiel brachten die Wahlen keine Änderung. Die Bürgerlichen von CVP, FDP und SVP stellen mit total 12 Sitzen auch in der nächsten, vierjährigen Legislaturperiode die Mehrheit: Die CVP und die FDP kommen nach dem Verlust je eines Sitzes noch auf je vier Mandate. Die SVP bleibt bei vier Sitzen.

Einen Rückschlag gab es für die Frauen, die einen Sitz verloren und noch vier Mandate halten. Die Frauenquote sank dadurch von bisher knapp 24 auf 19 Prozent. Insgesamt hatten sich 95 Kandidatinnen und Kandidaten um die 21 Sitze im Stadtparlament beworben.

Nicht wieder kandidiert hatte einzig SP-Gemeinderätin Anna Ratti. Durch den Mandatsgewinn sitzen neu Andrea Fopp und Jon Pult für die SP im Gemeinderat. 18 von 20 Bisherigen wurden wieder gewählt.

Den erneuten Einzug ins Parlament verpassten die CVP-Vertreterin Dorina Attinger-Vincenz sowie FDP-Politiker Andrea Ullius, Moderator beim Privatsender Tele Südostschweiz. Das beste Resultate holte mit 2441 Stimmen Thomas Leibundgut von der Freien Liste. Mit ihm sitzt in Zukunft der neue Kiran Trost für die Freie Liste im Gemeinderat.

(fest/sda)

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