Fussgänger verletzt
Löwenangriff in Nairobi
publiziert: Freitag, 18. Mrz 2016 / 11:20 Uhr / aktualisiert: Freitag, 18. Mrz 2016 / 15:27 Uhr
Der Löwe ist aus dem Nationalpark entlaufen.
Der Löwe ist aus dem Nationalpark entlaufen.

Nairobi - In Kenias Hauptstadt Nairobi hat ein Löwe einen Fussgänger angegriffen und verletzt. Die aus einem Nationalpark entlaufene Raubkatze lief zur Hauptverkehrszeit an einer vierspurigen Strasse entlang und versetzte einem 63-jährigen Mann einen Prankenhieb.

2 Meldungen im Zusammenhang
Ein Sprecher der kenianischen Wildschutzbehörde (KWS) machte Schaulustige für die Attacke verantwortlich, die den Löwen angehupt und fotografiert hatten. Dies habe das Tier «aufgeregt».

Auf einem Video, das in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde, ist zu sehen, wie ein männlicher Löwe mit einer dunklen Mähne an der Hauptstrasse entlangläuft und von Autofahrern angehupt wird. Der Löwe wurde schliesslich eingefangen und zurück in den Nationalpark gebracht, wie der Behördensprecher am Freitag sagte. Wildhüter suchten die Hauptstadt nach weiteren entlaufenen Löwen ab.

Es war bereits das dritte Mal binnen eines Monats, dass Löwen aus dem Nairobi-Nationalpark ausbüxten und die Bewohner der Hauptstadt in Panik versetzten. Das 117 Quadratkilometer grosse Reservat ist nur sieben Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Zur Stadt hin ist der Park zwar eingezäunt, doch ansonsten ist das Gelände offen, um den Tieren ihre jährliche Wanderung zu ermöglichen.

Nairobi ist eine der am schnellsten wachsenden Städte Afrikas, die Ausbreitung der Metropole engt den Lebensraum der Löwen immer mehr ein. Bisweilen töten auf den Schutz ihrer Herden bedachte Viehzüchter die grossen Raubkatzen. Es kam auch schon vor, dass die Tiere durch Gärten in Nairobi streunten und den Besitzern einen tüchtigen Schrecken einjagten.

(pep/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Den Haag - Zwei Tiger sind am Samstag im Norden der Niederlande aus ihrem Gehege entwischt. Bei einem mehrstündigen ... mehr lesen
Die Tiger hätten vermutlich wegen einer offen gelassenen Gittertür ihr Gehege verlassen können. (Symbolbild)
Der Ranger verfolgte ein Rudel Löwen.
Harare - Ein Löwe hat in einem Nationalpark in Simbabwe einen Ranger getötet. Der 40-jährige Ranger verfolgte im ... mehr lesen
Mehr Menschlichkeit für Tiere.
Seriöser Einsatz für das Wohl der Tiere.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 20
-
Publinews Papiliorama  Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen: erleben Sie das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, welche frei um Sie herumfliegen, die bizzaren Kreaturen der Nacht, die Regenbogentukane und einheimischen Schmetterlinge, die Gliederfüsser mit ihren aussergewöhnlichen Formen und die Wollschweine, welche sich als Landschaftsgärtner betätigen. Das Papiliorama in Kerzers nimmt Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise. mehr lesen  
Publinews Kommen Sie vorbei und geniessen Sie im Plättli Zoo in Frauenfeld einige unvergessliche Stunden und hautnahe, tierische Erlebnisse. mehr lesen  
.
Auge in Auge mit der Natur.
Publinews Ein fesselndes Erlebnis für gross und klein im Herzen des Kantons Graubünden. Besuchen Sie das Bündner Naturmuseum in Chur und entdecken Sie die natürliche Vielfalt des ... mehr lesen  
Publinews Wegen des grossen Erfolges und der Brisanz des zu Grunde liegenden Themas wurde die Sonderausstellung «Tierschmuggel - ... mehr lesen  
.
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... ist ja noch nicht so lange her, als dass einem das alternde aber gut ... Fr, 27.05.16 21:37
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
Wir setzen uns für die Verbesserung der Qualität von Tierheimen und Tier ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich -1°C 3°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Basel -1°C 5°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel sonnig
St. Gallen -3°C 1°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern -2°C 2°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Luzern 0°C 3°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel recht sonnig
Genf 2°C 5°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Lugano 6°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten