Krieg in Syrien dauert seit zwei Jahren an
Luftangriffe zum zweiten Jahrestag des Aufstands in Syrien
publiziert: Freitag, 15. Mrz 2013 / 15:35 Uhr
Mit schweren Luftschlägen ist Syriens Regime am zweiten Jahrestag des Aufstands gegen die Protesthochburgen vorgegangen. (Symbolbild)
Mit schweren Luftschlägen ist Syriens Regime am zweiten Jahrestag des Aufstands gegen die Protesthochburgen vorgegangen. (Symbolbild)

Istanbul/Kairo - Mit schweren Luftschlägen ist Syriens Regime am zweiten Jahrestag des Aufstands gegen die Protesthochburgen vorgegangen. Das Militär von Präsident Baschar al-Assad flog Angriffe in der südlichen Provinz Daraa, wo die Massenproteste im März 2011 eskaliert waren.

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Das teilten die syrischen Menschenrechtsbeobachter am Freitag in London mit. Auch im Umland von Damaskus habe es Luftschläge gegeben. Vor zwei Jahren hatte es am 15. März in der Hauptstadt die erste Protestkundgebung gegen das Assad-Regime geben.

Oppositionelle berichteten zudem von neuerlichen Angriffen mit ballistischen Raketen des Typs «Scud» auf Ziele im Norden des Landes, wo die Rebellen stark sind. In einigen Gegenden gingen Aktivisten zum zweiten Jahrestag des Aufstands auf die Strasse.

Geld für Flüchtlingshilfe fehlt

Meldungen aus Syrien sind wegen der Medienblockade des Regimes und der andauernden heftigen Kämpfe von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind bei dem Konflikt inzwischen mehr als 70'000 Menschen getötet worden. Die Zahl der Flüchtlinge ist auf mehr als eine Million gestiegen.

Nach UNO-Angaben fehlt es jedoch weiterhin an Geld für die Flüchtlingshilfe. Wie der UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge, António Guterres, bei einem Besuch in der libanesischen Hauptstadt Beirut erklärte, fehlten rund 530 Millionen Euro. Bislang seien lediglich 30 Prozent der benötigten Gelder bei den Hilfsorganisationen angelangt.

Bei einer internationalen Geberkonferenz Ende Januar in Kuwait hatten Vertreter aus 59 Staaten gut eine Milliarde Euro gesammelt, die den Syrern in Not zugutekommen sollen. Guterres betonte, auch die Nachbarländer Syriens, die täglich mehr Flüchtlinge aufnehmen würden, bräuchten internationale Unterstützung.

(hä/sda)

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