Luftstützpunkt Fairford: B-52 Bomber gestartet
publiziert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 12:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 13:22 Uhr

Fairford/Washington/Bagdad - Zehntausende Soldaten aus den USA und Grossbritannien sind von Südirak aus im Vormarsch Richtung Norden. Eine Verstärktung der Luftangriffe steht offenbar bald bevor. Der britische TV-Sender Sky News zeigte Bilder, auf denen US-Bomber vom Typ B-52 von Fairford (GB) abhoben.

52-Bomber starteten von britischen Luftstützpunkten.
52-Bomber starteten von britischen Luftstützpunkten.
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Es ist das erste Mal seit Beginn des Irak-Krieges, dass die Bomber vom britischen Luftwaffenstützpunkt aus gestartet sind. Sie waren am Donnerstag mit Marschflugkörpern und anderem Kriegsgerät beladen worden. Sie benötigen laut britischen Medienberichten fünf bis sechs Stunden, bis sie nach Irak gelangen.

Bei den Vorstössen am Freitagmorgen sollen sich nach Angaben des US-Militärs bereits viele irakische Soldaten ergeben haben. CNN zeigte Bilder von Dutzenden von irakischen Kriegsgefangenen. Sie sollen sich in den Händen der britischen Truppen im Südirak befinden.

Irakischer Widerstand

Im Gegensatz zu den Amerikanern stiessen britische Truppen bei ihrem Vormarsch im Südosten des Irak auf erheblichen Widerstand.

Kurz nach Beginn eines neuen Luftalarms in Kuwait-Stadt sind dort drei Explosionen zu hören gewesen. Wie ein AFP-Korrespondent berichtete, heulten die Sirenen etwa zehn Minuten lang.

Das staatliche Fernsehen unterbrach sein Programm, die Bevölkerung wurde aufgefordert, Sicherheitsmassnahmen zu treffen.

Fao eingenommen

Die Briten sollen inzwischen einen Teil der Halbinsel Fao, die der Hafenstadt Basra vorgelagert ist, eingenommen haben. Über die Situation gab es unterschiedliche Berichte. Die iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete, dass es keine Anzeichen von einer Kapitulation der Verteidiger gebe.

Erste offizielle Verluste bei den USA und ihren Verbündeten gab es am Freitag bei einem Absturz eines US-Transporthelikopters. Vier britische und acht US-Soldaten kamen nach Angaben der britischen Armee 14 Kilometer südlich der irakischen Grenze ums Leben. Das US-Verteidigungsministerium sprach zunächst von 12 getöteten Insassen, inzwischen sind Meldungen aufgetaucht, die von 16 Toten berichten.

Bei Angriffen mit Marschflugkörpern und Bomben kamen nach CNN-Angaben auf irakischer Seite bislang fünf Soldaten und ein Zivilist ums Leben.

Ruhe vor dem Sturm in Bagdad?

Nach den teils massiven Angriffen mit Marschflugkörpern auf mehrere Regierungsgebäude blieb es in Bagdad bis am Freitagmittag ruhig.

Das irakische Fernsehen bestätigte inzwischen einen Angriff auf das Haus der ersten Ehefrau von Präsident Saddam Hussein und ihrer Töchter. Unklarheit herrscht über den Gesundheitszustand des irakischen Staatschefs Saddam Hussein.

(bsk/sda)

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