Klassische Technik
Lukas Bauer meldete sich zurück
publiziert: Samstag, 30. Nov 2013 / 15:23 Uhr
Lukas Bauer gewann die Distanz-Prüfungen in der klassischen Technik.
Lukas Bauer gewann die Distanz-Prüfungen in der klassischen Technik.

Lukas Bauer und Justyna Kowalczyk gewannen am zweiten Tag der Minitour in Kuusamo (Fi) die Distanz-Prüfungen in der klassischen Technik. Die Schweizer waren von Weltcup-Punkten weit entfernt.

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24 Stunden nach dem völlig missratenen Weltcup-Auftakt, als er im Sprint in der Skistation Ruka nicht über den 105. Platz hinauskam, durfte sich Lukas Bauer gestern zum Sieg gratulieren lassen. Der 37-jährige Tscheche setzte sich nach 10 km in der klassischen Technik im Rahmen des «Ruka Triple» mit 2,4 Sekunden vor dem Norweger Eldar Rönning durch. Dass er erstmals seit fast drei Jahren im Weltcup wieder einmal zuoberst auf das Podest steigen durfte, hatte Bauer einer starken zweiten Runde zu verdanken. Bauer gab nach seinem Sieg zu, nach dem für ihn verpatzten Freitag mit einem schlechten Gefühl ins Rennen gegangen zu sein.

Vor der heutigen Schlussetappe (15 km Skating) führt der gestern zweitplatzierte Rönning die Gesamtwertung mit 0,3 Sekunden Vorsprung auf den Russen Dimitri Japarow an. Ob er die Schlussetappe aber in Angriff nehmen wird, liess der Norweger vorerst offen. Er sei in der Skating-Technik zu schwach, so Rönning.

Als bester Schweizer kam Jonas Baumann als 62. mit 1:21 Minuten Rückstand ins Ziel. Nur unwesentlich langsamer als Baumann waren Toni Livers (66.), Remo Fischer (71.) und Gianluca Cologna (75.). Jovian Hediger (95.) büsste knapp 2 Minuten ein. Cologna, der beste Schweizer in der Gesamtwertung (58.), nahm das Rennen eine Minute vor Superstar Petter Northug in Angriff. Die Hoffnung des 23-jährigen Münstertalers, sich an Northug anhängen zu können, erfüllten sich nicht. Der neunfache Weltmeister kam mit 42 Sekunden Rückstand auf Bauer unmittelbar hinter Cologna ins Ziel. «Für mich wäre es besser gewesen, wenn Northug schneller gewesen wäre. So musste ich das ganze Rennen alleine laufen», resümierte Dario Colognas jüngerer Bruder.

Gewohntes Duell bei den Frauen

Die Rangliste des Frauen-Rennens über 5 km zeigte ein gewohntes Bild an der Spitze. Einmal mehr machten die derzeit besten drei Langläuferinnen Justyna Kowalczyk, Marit Björgen und Therese Johaug den Sieg unter sich aus. Am Ende behielt Kowalczyk mit drei Sekunden Vorsprung knapp gegenüber Björgen die Oberhand. Diese knappe Marge hatte die 30-jährige Polin auf den ersten drei Kilometern herausgelaufen und während des letzten Anstiegs erfolgreich verteidigt. Johaug klassierte sich mit 14,6 Sekunden Rückstand im 3. Rang.

Nach ihren beiden Etappensiegen an der Minitour geht Kowalczyk heute (Sonntag) mit 25 Sekunden Vorsprung ins abschliessende Verfolgungsrennen über 10 km, das in der Skating-Technik ausgetragen wird. Kann Kowalczyk ihre Führung verteidigen, wäre sie die erste Athletin, die sämtliche Etappen-Rennen im Weltcup gewonnen hat. 2009 gewann sie den Weltcup-Final, danach viermal de suite die Tour de Ski.

Bettina Gruber, die einzige Schweizer Starterin, büsste mehr als anderthalb Minuten ein und klassierte sich im 73. Rang. Laurien van der Graaff hatte wie der angeschlagene Curdin Perl noch am Freitagabend die Heimreise angetreten.

Resultate:
Gundersen (1 Sprung Grossschanze/10-km-Langlauf): 1. Eric Frenzel (De) 28:34,9. 2. Jörgen Graabak (No) 3,5 Sekunden zurück. 3. Magnus Krog (No) 6,9. 4. Mikko Kokslien (No) 15,7. 5. Jason Lamy Chappuis (Fr) 21,3. 6. Haavard Klemetsen (No) 30,0. - Nicht für den Wettkampf qualifiziert: Tim Hug (Sz).

Weltcup-Stand (1/17): 1. Frenzel 100. 2. Graabak 80. 3. Krog 60.

(ig/Si)

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