UNO-Mandat gefordert
Luxemburg: «Gaddafi ist ein verstörter, kranker und sehr gefährlicher Mann»
publiziert: Mittwoch, 23. Feb 2011 / 10:42 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Apr 2011 / 12:58 Uhr
Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn.
Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn.

New York - Nach der Eskalation der Gewalt in Libyen hat Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn ein entschlossenes Eingreifen der internationalen Gemeinschaft gefordert. Man müsse sich um ein UNO-Mandat bemühen, sagte Asselborn am Mittwoch.

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Dies sei notwendig, um die Massaker in Libyen zu unterbinden. «Was in Libyen geschieht, ist meines Erachtens Völkermord in höchster Potenz», sagte er im Deutschlandfunk. Mit einem Mandat der Vereinten Nationen (UNO) liessen sich unter anderem die Flüge nach Libyen kontrollieren, damit nicht noch mehr Söldner in das nordafrikanische Land gelangten.

Asselborn fügte hinzu, Staatschef Muammar al-Gaddafi sei ein verstörter, kranker und sehr gefährlicher Mann, der zum Bürgerkrieg in seinem Land aufgerufen habe. «Er hat die Libyer gegeneinander aufgehetzt, Gewalt anzuwenden», sagte Asselborn.

Es sei bekannt, dass Tausende Söldner in dem Land seien und dass Scharfschützen eingesetzt würden, um Menschen einfach niederzuschiessen. Gegen ein solches Phänomen seien Sanktionen zu schwach, betonte Asselborn. Mehrere Länder der Europäischen Union hatten Sanktionen gegen Libyen ins Gespräch gebracht. Der UNO-Sicherheitsrat verlangte ein sofortiges Ende der Gewalt.

(bert/sda)

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