Luzerner-Banker veruntreut 4,1 Mio. Franken
publiziert: Mittwoch, 15. Jul 2009 / 16:43 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 15. Jul 2009 / 17:17 Uhr

Luzern - Ein Bankangestellter hat Gelder von Kunden ohne deren Einwilligung in hochspekulative Anlagegeschäfte gesteckt. Die Deliktsumme beträgt 4,1 Millionen Franken. Das Luzerner Obergericht hat ihn zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt, ein Jahr davon unbedingt.

Die Freiheitsstrafe wurde «aufgrund des schweren Verschuldens des Angeklagten» erhöht. (Symbolbild)
Die Freiheitsstrafe wurde «aufgrund des schweren Verschuldens des Angeklagten» erhöht. (Symbolbild)
Der heute 46-jährige Mann arbeitete von 1984 bis 2000 für eine Grossbank, zuletzt als Prokurist in der Anlageberatung.

Aufgrund einer Kundenreklamation leitete die Bank interne Abklärungen ein. Diese führten zu einer Strafanzeige wegen Verdachts unrechtmässiger Geldbezüge und unautorisierter Börsentransaktionen.

Im September 2007 wurde der Angeklagte vom Luzerner Kriminalgericht der mehrfachen Veruntreuung, ungetreuer Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung schuldig befunden.

Urteil bestätigt

Er wurde zu zwei Jahren und acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Acht Monate wurden unbedingt gesprochen. Für den Rest wurde eine Probezeit von zwei Jahren gewährt.

Gegen dieses Urteil appellierte der Angeklagte ans Obergericht. Ohne Erfolg. Im Gegenteil, die zweite Instanz bestätigte gemäss dem Urteil den Schuldspruch der Vorinstanz.

Die Freiheitsstrafe wurde vom Obergericht «aufgrund des schweren Verschuldens des Angeklagten» sogar noch erhöht. Sie beträgt nun drei Jahre. Der unbedingt zu vollziehende Teil wurde auf ein Jahr erhöht. Für die andern zwei Jahre gilt eine Probezeit von zwei Jahren. Das Urteil ist rechtskräftig.

(bert/sda)

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