Macht-Verhandlungen in Simbabwe unterbrochen
publiziert: Dienstag, 29. Jul 2008 / 15:01 Uhr

Pretoria - Die Verhandlungen über ein Ende der politischen Krise in Simbabwe sind ausgesetzt worden. Die Gespräche seien «für einige Tage» unterbrochen worden, sagte der südafrikanische Präsident und Vermittler Thabo Mbeki.

Dem MDC-Führer Morgan Tsvangirai sei bisher lediglich der Posten eines dritten Vize-Präsidenten angeboten worden.
Dem MDC-Führer Morgan Tsvangirai sei bisher lediglich der Posten eines dritten Vize-Präsidenten angeboten worden.
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Während dem Verhandlungsunterbruch könnten sich die Unterhändler in der simbabwischen Hauptstadt Harare mit ihren Parteiführungen beraten. «Wir kommen gut voran», sagte Mbeki in Pretoria.

Beide Seiten seien «sehr entschlossen», den vor einer Woche in ihrer Grundsatzeinigung festgelegten Zeitraum von 14 Tagen für die Beilegung des Konflikts einzuhalten.

Delegationen der Opposition und der ZANU-PF von Präsident Robert Mugabe verhandelten unter südafrikanischer Vermittlung seit Donnerstag an einem geheim gehaltenen Ort nahe Pretoria.

Der Chef der oppositionellen Bewegung für einen demokratischen Wandel (MDC), Morgan Tsvangirai, traf am Montag in Südafrika ein.

«Diskussionen sind in einer Sackgasse»

«Die Diskussionen sind in einer Sackgasse», sagte MDC-Sprecher George Sibotshiwe. Tsvangirai sei bisher lediglich der Posten eines dritten Vize-Präsidenten angeboten worden. Dies sei «völlig inakzeptabel», sagte Sibotshiwe weiter.

«Die Parteien werden ihre Anführer befragen», ergänzte er. «Wenn die Streitpunkte geklärt sind, können die Verhandlungen wieder aufgenommen werden.»

Tsvangirai hatte den ersten Durchgang der Präsidentschaftswahl Ende März für sich entschieden, aber nicht die nötige absolute Mehrheit erzielt. Von der Stichwahl zog er sich wegen zunehmender Gewalt gegen seine Anhänger zurück. Der Wahlgang wurde vom Westen als «Farce» kritisiert.

(dl/sda)

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