Machu Picchu von Deutschem entdeckt
publiziert: Donnerstag, 5. Jun 2008 / 07:26 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Jun 2008 / 08:03 Uhr

Lima - Die Inka-Stadt Machu Picchu in den peruanischen Anden ist offenbar 44 Jahre früher als bisher angenommen entdeckt worden. Der deutsche Augusto Berns soll die Inka-Stadt im Jahr 1867 entdeckt haben.

Der Deutsche Augusto Berns war ein erfolgreicher Goldsucher.
Der Deutsche Augusto Berns war ein erfolgreicher Goldsucher.
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Dies sagte der peruanische Historiker Carlos Carcelén, der gemeinsam mit anderen Forschern des Französischen Instituts für Andenstudien (IFEA) in Lima in Archiven in Peru und Spanien neue Hinweise auf die Entdeckung Machu Picchus fand.

Bisher galt es als sicher, dass der US-Archäologe Hiram Bingham die über viele Jahrhunderte vergessene architektonische Meisterleistung 1911 wiederentdeckte.

Plünderung von Gold-Schätzen

Eine deutsche Karte von 1874 in den Archiven der Nationalbibliothek von Lima brachte die IFEA-Forscher auf die Spur des Deutschen.

Demnach war Berns Goldsucher und Holzhändler, der mittels einer Firma, die Schürfrechte in der Region um Machu Picchu besass, die Gegend nach Gold absuchte.

«Leider haben wir festgestellt, dass es dabei eine grosse Plünderung von Gegenständen aus Gold gab, die später an europäische Museen und Universitäten verkauft wurden», sagte Carcelén.

Die Inka-Stadt Machu Picchu auf 2360 Meter Höhe wurde im 15. Jahrhundert von den Inkas auf einem Bergkamm erbaut. Möglicherweise diente die Stadt als religiöse Kultstätte oder sollte den Einfall von Amazonas-Stämmen verhindern.

(bert/sda)

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