Madonnas glamouröser Auftritt in der Schweiz
publiziert: Samstag, 30. Aug 2008 / 15:26 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 31. Aug 2008 / 14:08 Uhr

Dübendorf - Mit einer perfekten Show hat die Pop-Ikone Madonna am Samstagabend in Dübendorf ZH über 70'000 Fans begeistert. Die Organisatoren zeigten sich in einer ersten Bilanz sehr zufrieden mit dem Verlauf des Abends.

Madonna war erstmals in der Schweiz zu Gast.
Madonna war erstmals in der Schweiz zu Gast.
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André Béchir vom Veranstalter Good News sagte vor den Medien, insgesamt seien 72'000 Zuschauer auf den Flugplatz Dübendorf ZH gepilgert. Damit handelte es sich um das grösste Pop-Konzert, das jemals in der Schweiz durchgeführt wurde. Madonna übertraf bei ihrem ersten Auftritt in der Schweiz auch die Zuschauerzahl der Rolling Stones vom Jahr 2006.

Die grosse Mehrheit der Besucher reiste mit dem Zug an. Nach Angaben von SBB-Sprecher Danni Härry beförderte die Bahn 55'000 Fans. Auf dem Parkplatz in Dübendorf zählte die Polizei nur gerade 2500 Autos.

Kapo positiv überrascht

Die Kantonspolizei Zürich zeigte sich positiv überrascht vom friedlichen Verlauf des Grossanlasses. Sie verzeichnete bis zum Ende des Konzertes keine grösseren Zwischenfälle.

Die 5 Ärzte und 48 Sanitäter mussten nur gerade drei Personen ins Spital einweisen. Ansonsten hätten sie rund 220 kleinere Verletzungen und Kollapse behandelt sagte einer der Ärzte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Die Pop-Ikone Madonna, die auf eine 25-jährige Karriere zurückblicken kann, hatte vor einer Woche in Cardiff ihre siebte Welttournee begonnen. Das Konzert in der Schweiz war der vierte Auftritt ihrer «Sticky&Sweet»-Tour.

Blocher und Leuthard dabei

Unter anderen beehrten Bundesrätin Doris Leuthard und alt Bundesrat Christoph Blocher die «Queen of Pop» mit ihrer Anwesenheit. Ausserdem gesichtet wurden der Kabarettist Emil Steinberger, SVP-Parteipräsident Toni Brunner, FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger, Popsänger Marc Sway und die Berner «Topmodel»-Kandidatin Raquel Alvarez.

Die ersten paar hundert Fans hatten schon am Vormittag die 16 Eingänge zum Gelände belagert. Um 19.20 Uhr eröffnete die Flugstaffel Patrouille suisse das Vorprogramm, gefolgt von der schwedischen Popsängerin Rubyn.

Zur Vorbereitung der «Sticky & Sweet»-Tour hatte die Perfektionistin Madonna zusammen mit ihren Musikern und Tänzern 653 Stunden lang geprobt. Begleitet wurde die Amerikanerin von ihrem persönlichen Stab, der rund 40 Leute umfasst und 210 weiteren Mitarbeitern. 1500 zusätzliche Leute sorgten vor Ort für den reibungslosen Ablauf.

(tri/sda)

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Dass die Technik nicht funktionierte, sei für Madonna besonders ärgerlich gewesen, weil Elton John und die Beckhams das Konzert besuchten. (Archivbild)
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Madonna - time to say goodbye...
"Hut ab, Madonna!" - so der Titel der SonntagsZeitung nach dem Konzert. Ich kann nur sagen: "Lack ab!" Madonna hat sich in Dübendorf endgültig entmystifiziert. Nach dieser Performance sollte sich die Ex-"Queen of Pop" nie wieder auf einem Konzertplatz in der Schweiz blicken lassen - ich würde nächstes Mal Eier und Tomaten mitnehmen, und das bestimmt nicht fürs Picknick. Aber wer kann schon 250 Meter weit damit werfen? Das ganze Event war in der Tat nicht mehr als eine Riesenabzocke. Ich habe für 2 VIP-Tickets 1600 CHF gezahlt, um nah an der Bühne zu sein - statt dessen saßen wir ca. 200-300 Meter schräg entfernt auf der Tribüne B, hatten kaum Sound und blickten gelangweilt und irritiert auf die viel zu kleinen Leinwände, um wenigstens ein bisschen was von der Show zu sehen. Vor und hinter uns sind während des Konzerts mehrere Leute eingeschlafen! Man konnte auch problemlos telefonieren - so schlecht war der Sound ausgesteuert... Auf die miese Gesangsqualität der Hauptakteurin (deren Namen ich künftig verdrängen werde) muss man gar nicht mehr eingehen, da fehlen einem die Worte. Und das ständige Wechseln von Playback zu Live-Performance (aua!) hat die meisten Zuschauer doch nur verwirrt. Wenn dann als Krönung des Abends auch noch Stücke wie "La Isla Bonita" oder "Vogue" bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt werden, kommt einem die Galle hoch. Wieso wurden ausnahmslos alle älteren Stücke mit einem neumodischen Bumm-Bumm-Disko-Sound verschandelt? Muss man denn jedem Trend hinterherlaufen? Und was hat eine folkloristische Tanzgruppe (aus Rumänien?) mit ihren schrecklichen Fideleinlagen a la Straßenfest in Hirzel bei "La Isla Bonita" (ist das nicht Spanisch?) auf der Bühne zu suchen? Da passte einfach nichts zusammen. Dass die Sängerin zudem mehrfach minutenlang hinter der Bühne verschwand und in dieser Zeit einfach nur das stumpfe, sterile Videoprogramm abgespult wurde, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Dazu diese ständigen Weltverbesserer-Einblendungen auf der Leinwand wie "Save the World" - das alles ist billig, populistisch und einfach viel zu leicht zu durchschauen. Madonna - it's time to say goodbye now...
Madonna in zuerich
Die show hat angefangen Später als 21Uhr, Die hat video gehabt um die fans zu tauschen, Diese Show ist keine Richtig Show nur eine Risiege tauschung, Da sind ganze andere Star besser. Madonna ist viel zu viel Bezahlt Gestern Als was sie gebracht hat. Ich viel mehr erwachtet.
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