Mädchen schätzen eigenes Verhalten problematischer ein als Jungen
publiziert: Montag, 13. Jan 2003 / 18:51 Uhr

Köln- Verhaltensstörungen äussern sich bei Mädchen deutlich anders als bei Jungen. Mädchen geben häufiger an, unter Alpträumen, Stimmungswechseln und aggressivem Verhalten zu leiden, wie eine Studie der Universität Köln ergab.

Die Probleme der Mädchen äussern sich demnach beispielsweise in Schüchternheit, häufigem Weinen oder körperlichen Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen. Oft treten Angst und Depressionen auf. Zudem machen sich Mädchen häufiger Sorgen als Jungen.

Jungen schätzen ihr eigenes Verhalten selbst wesentlich unproblematischer ein. Während Probleme von weiblichen Jugendlichen häufig mit der eigenen Person zusammenhängen, richten sich die Verhaltsensauffälligkeiten bei den männlichen Altersgenossen eher gegen andere Menschen.

So sind sie gemäss der Studie häufiger in Raufereien verwickelt, hänseln andere gern oder bedrohen sie sogar. Jungen neigen deshalb häufiger als Mädchen zu verbrecherischem und aggressivem Verhalten. Ausserdem treten beim männlichen Geschlecht verhältnismässig oft Aufmerksamkeitsstörungen auf.

Mit der eigenen Person haben sie dagegen weniger Probleme als ihre Altersgenossinnen. Die Jungen geben häufiger an, das Leben von der leichten Seite zu nehmen und sich für ihre Rechte einzusetzen.

In der Beurteilung der Eltern sind Jungen auffälliger als Mädchen. Die Eltern schreiben ihnen häufiger Aufmersamkeitsprobleme sowie aggressives und unsoziales Verhalten zu. Der soziale Status der Eltern sowie die Art der Schule hat dabei gemäss Studie wenig Einfluss auf das Verhalten der Jugendlichen.

(fest/sda)

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