Twitter bestimmt keine Nachrichten-Trends
Mainstream-Medien bestimmen den Ton bei Twitter
publiziert: Dienstag, 15. Feb 2011 / 15:13 Uhr
Massenmedien bestimmen die Trends, nicht die Anzahl der «Followers».
Massenmedien bestimmen die Trends, nicht die Anzahl der «Followers».

Palo Alto - Der Microblogging-Service Twitter hat sich längst als Plattform zur rasanten Verbreitung von Nachrichten etabliert. Das Zepter führen dabei aber nicht etwa Individuen oder die viel zitierte «Twitter-Community». Die «Trending Topics» bestimmen trotz aller Vielfalt in Twitters Massen nach wie vor die Mainstream-Medien.

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«Die Twitter-User agieren als Filter und Verstärker», sagt Klaus Eck, Social-Media-Experte und Inhaber von Eck Kommunikation, im Gespräch mit pressetext. «Gute Themen und Geschichten werden weiterverbreitet.» Zwar finden sich auf dem Portal auch von den Massenmedien unbeachtete Nischenthemen wieder. Starke Marken setzen sich aber auch in den sozialen Medien besser durch. «Der User greift bevorzugt ihm bereits bekannte Themen auf, mit Verweis auf bekannte Quellen und Marken», meint Eck.

Kleinere Gefolgschaft, mehr Einfluss

Nicht die produktivsten Twitter-Nutzer oder die Profile mit den meisten Followern sind daher die Impulsgeber für Trending Topics, sondern bereits etablierte Mainstream-Medien. Zwar verfügen auch sie durchaus über Popularität, haben in der Regel jedoch eine millionenfach kleinere Gefolgschaft als etwa die Profile berühmter Personen. Dennoch geben sie laut HP zum überwiegenden Grossteil die Themen der Tweets vor, die sich am weitesten verbreiten und per Retweet weitergegeben werden.

In über 16,3 Mio. Kurznachrichten hat HP 22 User-Accounts identifiziert, die sich als Quelle der meisten Retweets von Trending Topics herausgestellt haben. Über 70 Prozent davon werden von Massenmedien wie CNN, der New York Times, El Pais oder der BBC betrieben. Bloss über einen aktiven Twitter-Account zu verfügen, hat hingegen keinen Einfluss auf die Schaffung von Trends.

(dyn/sda)

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