Novartis-Medikamente gegen Malaria für WHO
Malaria: WHO und Novartis unterzeichnen Vertrag für Medikamente
publiziert: Mittwoch, 23. Mai 2001 / 18:58 Uhr

Genf - WHO-Generaldirektorin Gro Harlem Brundtland und Novartis-Konzernchef Daniel Vasella haben am Mittwoch in Genf einen Vertrag für Medikamente gegen die Malaria unterzeichnet. Novartis wird ein neues, wirksameres Heilmittel liefern.

Das neue Medikament Coartem besteht aus dem in China seit Jahrhunderten bekannten Pflanzenheilmittel Artemether und dem synthetischen Wirkstoff Lumefantrin. 95 Prozent der Erkrankungen können damit geheilt werden.

Novartis liefert Coartem der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für rund 10 Cents (17 Rappen) pro Tablette. Dies ermöglicht eine vollständige Behandlung für Erwachsene für 2,5 Dollar, für Kinder ist sie etwas billiger. Regierungen und nichtstaatliche Organisationen (NGO) sind in den betroffenen Ländern mit der Abgabe des Medikaments beauftragt.

Jährlich erkranken weltweit 300 Millionen Menschen an Malaria und eine Million stirbt daran, darunter viele Kinder. In Afrika werden 40 Prozent der Ausgaben des Gesundheitswesens für die Behandlung von Malaria aufgewendet.

Während der letzten zehn Jahren hat der Krankheitserreger eine zunehmende Resistenz gegen Chloroquin entwickelt, das am häufigsten zur Behandlung verwendet wird.

Brundtland begrüsste diese neue Partnerschaft zwischen dem öffentlichen Sektor und der Privatwirtschaft. Nach ihren Angaben sind solche Abkommen entscheidend im Kampf gegen Krankheiten in armen Ländern. Die WHO unterzeichnete Anfang Mai einen ähnlichen Vertrag mit Aventis zur Behandlung der Schlafkrankheit.

(kil/sda)

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