Flugzeugunglück
Malaysia ermittelt wegen Entführung, Sabotage und Terrorismus
publiziert: Sonntag, 16. Mrz 2014 / 10:32 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 16. Mrz 2014 / 15:00 Uhr
Die Behörden gehen davon aus, dass jemand an Bord der Boeing 777-200 absichtlich die Kommunikationssysteme abgeschaltet und eine radikale Kurswende zurück nach Westen gemacht hat. (Symbolbild)
Die Behörden gehen davon aus, dass jemand an Bord der Boeing 777-200 absichtlich die Kommunikationssysteme abgeschaltet und eine radikale Kurswende zurück nach Westen gemacht hat. (Symbolbild)

Kuala Lumpur - Malaysias Polizei ermittelt bei der verschwundenen Passagiermaschine nun offiziell wegen Entführung, Sabotage und Terrorismus. Das sagte Polizeichef Khalid Abu Bakar in Kuala Lumpur vor den Medien. Im Haus des Piloten wurde am Samstag ein Flugsimulator abgebaut und mitgenommen.

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«Wir haben das Gerät in unseren Büros wieder aufgebaut und Experten untersuchen es jetzt», sagte der Polizeichef. Warum die Durchsuchung erst eine Woche nach dem Verschwinden des Flugzeugs stattfand, erklärte der Polizeichef nicht.

Freunde von Pilot Zaharie Ahmad Shah sagten Lokalmedien, er habe den Simulator gehabt, um die Freude am Fliegen mit anderen zu teilen. Das Gerät war nicht versteckt: So ist es auf einem Youtube-Video zu sehen, in dem Shah sich als Heimwerker betätigt und Tipps zur Optimierung von Klimaanlagen gibt.

Malaysia-Airlines-Flug MH370 mit 239 Menschen an Bord ist seit dem 8. März verschwunden. Die Maschine flog nach derzeitiger Kenntnis noch etwa sieben Stunden nach dem Verschwinden vom Radar weiter - mit verändertem, nach Westen gerichtetem Kurs.

Auf der Suche nach dem verschollenen Passagierflugzeug hat Malaysia unterdessen die Hilfe von 15 Ländern erbeten. Das teilte das Transportministerium am Sonntag mit. Die meisten liegen entlang der beiden Korridore, die als mögliche Flugbahn nach Abschalten der Überwachungsinstrumente an Bord gelten.

(asu/sda)

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