Einsatz verstärken
Mali benötigt mindestens 10'000 Soldaten
publiziert: Dienstag, 29. Jan 2013 / 11:46 Uhr
Yayi Boni hatte die afrikanischen Staaten zuvor dafür kritisiert, zu langsam auf die Situation zu reagieren.
Yayi Boni hatte die afrikanischen Staaten zuvor dafür kritisiert, zu langsam auf die Situation zu reagieren.

Addis Abeba - Zur Finanzierung des afrikanisch geführten Militäreinsatzes in Mali (AFISMA) sind mindestens 950 Millionen Dollar nötig. Dies sagte der Präsident der Elfenbeinküste und Vorsitzende der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS), Alassane Ouatarra, bei der Eröffnung einer Geberkonferenz in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba.

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Mindestens 10'000 Soldaten würden benötigt, um das riesige Land aus der Hand von islamistischen Extremisten zu befreien, sagte Ouatarra am Dienstag. Die sei weit mehr als die ursprünglich geplanten 3300 Soldaten.

Die Afrikanische Union (AU) hatte bereits angekündigt, sich mit 50 Millionen Dollar an der Gesamtsumme zu beteiligen, die Europäische Union gibt 50 Millionen Euro. Zudem will die EU Militärausbilder entsenden.

An der Konferenz nehmen neben den AU-Staaten auch Vertreter von rund 60 internationalen Partnern teil, darunter die Vereinten Nationen und die EU-Kommission. Die AU ist auf finanzielle sowie logistische Unterstützung für den Mali-Einsatz angewiesen.

Der scheidende AU-Vorsitzende Thomas Yayi Boni hatte die afrikanischen Staaten zuvor dafür kritisiert, zu langsam auf die Situation in Mali zu reagieren.

(bert/sda)

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