Manchester United vor Halbfinal-Rückspiel sorgenfrei
publiziert: Dienstag, 5. Mai 2009 / 10:41 Uhr

Manchester United will in der Champions League im Rennen um die erfolgreiche Titelverteidigung bleiben. Die «Red Devils» steigen mit einem 1:0-Vorsprung ins heutige Halbfinal-Rückspiel bei Arsenal London.

Liverpools Trainer Sir Alex Ferguson: «Ich liebe meine Spieler».
Liverpools Trainer Sir Alex Ferguson: «Ich liebe meine Spieler».
Die Stimmung ist gut im Lager von Manchester United. Es herrscht offenbar Wohlfühl-Atmosphäre. Sir Alex Ferguson, seit 1986 Trainer der Mancunians, liess sich im Vorfeld der Partie gegen Arsenal wie folgt zitieren: «Ich liebe meine Spieler. Sie sind für mich wie eine grosse Familie.»

Ferguson stösst auf Gegenliebe. Einer seiner wichtigsten Schützlinge, der Stürmer Wayne Rooney, sagte: «Ich will meine Karriere im Dress von Manchester United beenden. Ich bin hier glücklich und ich würde jederzeit einen neuen Vertrag unterschreiben, wenn dies der Klub auch möchte.» Der aktuelle Kontrakt des Goalgetters läuft noch bis Sommer 2012.

Spannung dank Almunia

Die Angestellten von Manchester United haben derzeit allen Grund dazu, mit ihrer Situation zufrieden zu sein. Das Team aus dem Old Trafford steht in der Premier League kurz vor dem Gewinn des 18. Meistertitels, und in der Champions League deutet vieles auf die erneute Finalteilnahme hin. Im Europacup ist «ManU» seit nunmehr 24 Partien ungeschlagen. Im Hinspiel vor sechs Tagen hatte «ManU» das Geschehen klar diktiert, der Sieg fiel nur deshalb nicht höher aus, weil Arsenal-Goalie Manuel Almunia zahlreiche Glanzparaden gelangen.

Ganz so rosig sieht es bei Arsenal nicht aus. Die Londoner werden sich in der Meisterschaft wohl mit Rang 4 bescheiden müssen. Ausserdem könnte es bei ihnen demnächst zu einem Übernahme-Kampf kommen. Der amerikanische Milliardär Stan Kroenke ist zum grössten Aktionär aufgestiegen, er ist nun im Besitz von 28,3 Prozent der Stimmrechtsaktien.

Sollte Kroenke mit seinen Anteilen die 30-Prozent-Grenze überschreiten, müsste er für die restlichen Aktien ein Übernahme-Angebot unterbreiten. Dagegen hätte aber der russische Investor Alischer Usmanow wohl einiges einzuwenden. Ein Gerangel um die Kontrolle bei den «Gunners» wäre programmiert.

Arsenal beginnt wohl ohne Djourou

Für das heutige Duell mit Manchester United darf Arsenal trotz allem zuversichtlich sein. Die Equipe von Arsène Wenger präsentierte sich zuletzt in der Champions League sehr heimstark. Der französische Teamchef meinte: «Manchester United ist im Vorteil, aber es hat im Hinspiel die Chance verpasst, ein zweites Tor zu schiessen. Wir werden dafür sorgen, dass es das bereuen wird.» Er strebt einen frühen Treffer an, um die Gäste unter Druck zu setzen.

Dass Johan Djourou für die Startelf nominiert wird, ist eher unwahrscheinlich. Wenger dürfte zu Beginn anderen Kräften das Vertrauen schenken, obwohl der Schweizer Internationale am Samstag Anteil am Zu-Null-Erfolg in Portsmouth hatte.

Das 1886 gegründete Arsenal London möchte zum ersten Mal in seiner Klubgeschichte die Champions League beziehungsweise den Meistercup gewinnen. In einem allfälligen Final würde man am 27. Mai in Rom entweder dem Stadtrivalen Chelsea oder dem FC Barcelona gegenüber stehen.

(fest/Si)

 
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