Mangel an Spenderblut nur kurzfristig behoben
publiziert: Dienstag, 29. Apr 2008 / 13:32 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 29. Apr 2008 / 14:44 Uhr

Bern - Der Mangel an Spenderblut in der Schweiz ist noch nicht ausgestanden. Im vergangenen Jahr wurde zwar 1,4 Prozent mehr Blut gespendet, doch gleichzeitig auch 2 Prozent mehr verbraucht. Wegen der EURO 2008 droht diesen Sommer ein neuer Engpass.

Während der EM wird mit weniger Blutspendern gerechnet.
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Während der Fussball-WM im Juni 2006 war es landesweit zu einem Spendeneinbruch von 50 Prozent gekommen. Zeitweise reichte der Vorrat nur noch für wenige Tage. Nach einem Aufruf an die Bevölkerung entspannte sich die Lage später dann wieder.

Um einem weiten Engpass während der EURO 2008 entgegenzutreten, bereitet sich der Blutspendedienst jetzt schon vor. Geplant ist ein Paket von Werbemassnahmen, um die kritischen Monate Juni bis August zu überstehen.

Im vergangenen Jahr wurde in der Schweiz 371'300 Mal Blut gespendet. Damit stieg die Zahl der Spenden erstmals seit Jahren wieder an. Die Versorgung der Schweizer Spitäler konnte dadurch jederzeit und ohne Einschränkungen sichergestellt werden. Keine der Blutspenden war 2007 mit HIV oder Hepatitis infiziert.

Gleichzeitig mit dem Anstieg der Spenden wurde auch der stärkste Mehrverbrauch in den letzten fünf Jahren festgestellt. Im Verlaufe des Jahres 2007 stieg der Bedarf an Konzentraten roter Blutkörper auf 308'500 Einheiten.

(ht/sda)

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