Manifestation contre la hausse des primes d'assurance-maladie
publiziert: Samstag, 25. Nov 2000 / 17:16 Uhr

Berne - Quelque 600 personnes, en majorité des Romands, ont manifesté samedi après-midi à Berne contre la hausse des primes de l'assurance maladie et le projet de révision de la LAMal. Assurés et soignants ont défilé ensemble pour dénoncer la «dictature des caisses-maladie».

Plusieurs orateurs, dont la conseillère nationale radicale genevoise Françoise Saudan, ont critiqué le modèle actuel d'assurance qui donne tout pouvoir aux caisses.

Déséquilibre


«L'équilibre entre le politique, les caisses-maladie, les assurés et les bénéficiaires de prestations est mis à mal par la nouvelle loi sur l'assurance maladie (LAMal)», a martelé Mme Saudan. Les intervenants ont également exigé plus de transparence dans les comptes des caisses-maladie et la mise en place d'un organe de contrôle neutre.

Les assurés ne peuvent plus accepter de hausses de primes injustifiées, a ajouté Mauro Poggia, président de l'Association suisse des assurés (ASSUAS). Pour lui, cette situation découle «de l'incapacité de la conseillère fédérale Ruth Dreifuss et de l'Office fédéral des assurances sociales».

Par rapport à la révision de la LAMal, les manifestants ont dénoncé l'abolition de l'obligation de contracter, qui restreint selon eux le droit de choisir librement son médecin et qui mène à une médecine à deux vitesses.

La manifestation était organisée par le «Rassemblement des assurés et des soignants», qui regroupe différentes organisations de patients et de professionnels de la santé de toute la Suisse romande.

NOTE: Dépêche complétée et remaniée avec les propos d'orateurs présents à la manifestation.

(kil/sda)

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