Notstand wurde aufgehoben - Granate fordert Verletzte
Manila: Arroyo hob Notstand auf
publiziert: Sonntag, 6. Mai 2001 / 15:55 Uhr

Manila - Die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo hat am Sonntag den Notstand für die Hauptstadt Manila wieder aufgehoben. Er war am 1. Mai nach Demonstrationen für den verhafteten Ex-Präsidenten Joseph Estrada erlassen worden.

Arroyo gab die Aufhebung des Notstandes in einer Fernsehrede bekannt. «Die Krise ist vorbei. Auch wenn es noch eine Bedrohung der Republik gibt, ist die Situation jetzt unter Kontrolle», sagte sie.

Die Präsidentin hatte hinter den gewaltsamen Demonstrationen einen Umsturzversuch vermutet. Mehrere Oppositionspolitiker waren festgenommen worden. Zwei der angeblichen Anführer der «Rebellion» waren am Samstag gegen Kaution wieder auf freien Fuss gesetzt worden.

Die Demonstranten, die vermutlich geplant hätten, sie in ihrem Malacanang-Palast zu ermorden, seien Betrunkene gewesen, «Leute stark unter Drogen», sagte Arroyo. «Wären sie herein gekommen, dann wären wir drinnen im Palast massakriert worden. Dann wäre unsere Regierung gestürzt».

Das Verhalten der Massen habe dazu geführt, dass das gerade erst wieder gewonnene Vertrauen ausländischer Anleger beschädigt worden sei, sagte Arroyo.

Granate fordert 30 Verletzte

Der Sonntag wurde in Manila überschattet durch einen neuen Gewaltakt in einem belebten Einkaufszentrum am Rande der Stadt. Juwelenräuber warfen bei ihrer Flucht eine Granate in das Shopping Center. Dabei wurden nach Polizeiangaben mindestens 30 Menschen verletzt.

«Nach unseren ersten Informationen handelt es sich um einen Juwelenraub», sagte ein Polizeisprecher. «Wir können aber auch politische Gründe nicht ausschliessen.» Es war die zweite derartige Explosion innerhalb einer Woche in Manila.

Am vergangenen Sonntag waren ebenfalls mehr als 30 Menschen verletzt worden als ein Sprengkörper in einem anderen Shopping Center der Hauptstadt hochging. Die Polizei vermutet die gleiche Bande hinter den Anschlägen.

(kil/sda)

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