Marc Berthod knapp am Podest vorbei
publiziert: Sonntag, 17. Feb 2008 / 14:32 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 17. Feb 2008 / 15:15 Uhr

Doppel-Weltmeister Mario Matt schlug in Zagreb im ersten Weltcup-Rennen der Männer in Kroatien Lokalmatador Ivica Kostelic um 33 Hundertstel. Das tat dem Skifest vor 20'000 Zuschauern aber keinen Abbruch. Marc Berthod erzielte als Sechster sein bestes Slalom-Resultat in diesem Winter.

Marc Berthod: Nach einem groben Fehler im Gesamtklassement auf Platz 6.
Marc Berthod: Nach einem groben Fehler im Gesamtklassement auf Platz 6.
Für Mario Matt war dies der dritte Slalom-Sieg in diesem Winter und der elfte insgesamt, davon der zehnte im Slalom.

Der Österreicher lag schon nach dem ersten Lauf in Führung verteidigte diese im Hexenkessel am Bärenberg von Zagreb mit seiner bekannten Kaltblütigkeit. Damit eröffnet sich Matt auch wieder eine Chance auf den Gewinn des Slalom-Weltcups.

Der Leader und andere dreifache Saisonsieger Jean-Baptiste Grange schied aus, und Benjamin Raich stürzte. Da Bode Miller die Qualifikation für den 2. Durchgang verpasste, bleibt auch der Kampf um den Gesamtweltcup wieder offen - mit Didier Cuche als indirektem Gewinner.

Auch für den Zweiten Ivica Kostelic bedeutete dies ein grosser Erfolg. Seit drei Jahren, als er in Wengen den zweiten Platz belegt hatte, war er nie mehr so gut klassiert. Der letzte Slalom-Sieg des Kroaten liegt sogar fünf Jahre zurück.

Stimmung wie bei einem Fussballspiel

«Ohne das Publikum hätte ich nie so gut fahren können», dankte Kostelic für die frenetische Unterstützung, die an ein Fussballspiel erinnerte. Der totale Erfolg blieb ihm indessen vergönnt, wie auch seine Schwester Janica am Zagreber Hausberg nie hatte gewinnen können.

Eine Woche nach der Nullnummer in Garmisch-Partenkirchen zeigten die Schweizer eine starke Reaktion. Alle vier Teilnehmer qualifizierten sich für den zweiten Durchgang, am Schluss blieb aber doch eine leise Enttäuschung.

Alle vier begingen Fehler im steilen Schlusshang. Daniel Albrecht, Marc Gini und Sandro Viletta, der nach dem ersten Lauf mit Startnummer 41 Elfter gewesen war, mussten sich mit den letzten Rängen begnügen.

Und Marc Berthod fiel vom dritten auf den sechsten Rang zurück. Vor dem Zielhang war er noch schneller als Kostelic gewesen. Trotzdem war Berthod in diesem Winter noch nie so gut. Bisher war er über einen 11. Rang nicht hinausgekommen.

Gesamtklassement:
1. Mario Matt (Ö) 1:51,36. 2. Ivica Kostelic (Kro) 0,33 zurück. 3. Reinfried Herbst (Ö) 0,40. 4. Giorgio Rocca (It) 0,72. 5. Mitja Dragsic (Sln) 0,85. 6. Marc Berthod (Sz) 0,88. 7. Akira Sasaki (Jap) 0,91. 8. Julien Lizeroux (Fr) 0,99. 9. Felix Neureuther (De) 1,03. 10. Johan Brolenius (Sd) 1,08. 11. Bernard Vajdic (Sln) 1,42. 12. Steve Missillier (Fr) 1,45. 13. Manfred Mölgg (It) 1,51. 14. Patrick Thaler (It) 1,61. 15. Naoki Yuasa (Jap) 1,62.

16. Cristian Deville (It) 1,64. 17. Mitja Valencic (Sln) 1,72. 18. Wolfgang Hörl (Ö) 1,75. 19. Jimmy Cochran (USA) 1,81. 20. Kilian Albrecht (Bul) 1,95. 21. Martin Hansson (Sd) 1,98. 22. Mattias Hargin (Sd) 2,02. 23. Cody Marshall (USA) 2,04. 24. Sandro Viletta (Sz) 2,26. 25. Marc Gini (Sz) 2,29. 26. Benjamin Raich (Ö) 4,78. 27. Daniel Albrecht (Sz) 7,21.

(dl/Si)

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