Marina Masoni erhält Unterstützung
publiziert: Dienstag, 2. Mai 2006 / 20:11 Uhr

Lugano - Die entmachtete Tessiner Finanzdirektorin Marina Masoni (FDP) soll sich im April 2007 zur Wiederwahl stellen. Dies fordert Luido Bernasconi, der Präsident der FDP-Sektion Lugano.

Marina Masoni.
Marina Masoni.
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Er geht damit auf Konfrontationskurs zu Parteipräsident Giovanni Merlini. Bernasconi ist überzeugt, dass Masoni zwar nicht brillant, aber dennoch problemlos wiedergewählt würde. Sollte die FDP jedoch darauf verzichten, Masoni auf die Liste zu setzen, dann drohe der Partei ein Stimmenverlust von 5 bis 7 Prozent, sagte Bernasconi in einem Interview mit dem Online-Dienst «Ticinoonline».

Er begründete dies damit, dass die derzeit krank geschriebene Masoni in der Regierung die einzige sei, die sich für tiefe Steuern stark mache und die Interessen des Wirtschaftsstandortes Lugano verteidige. Gemäss Bernasconi erzielt die FDP 35 bis 40 Prozent ihrer Stimmen im Grossraum Lugano.

Übergeordnetes Interesse

Bernasconi erklärte im übrigen, dass die amtierenden Staatsräte bisher traditionsgemäss stets auf die Wahlliste gesetzt worden seien, sofern sie dies gewünscht hätten. Er stärkte damit Masoni den Rücken, die letzte Woche in einem Zeitungsinterview angekündigt hatte, sich zur Wiederwahl stellen zu wollen.

Das Präsidium der FDP hatte diese Aussage nicht goutiert. In einem Communiqué schrieb die FDP-Spitze, dass «im übergeordneten Interesse der Partei» entschieden werde, wer auf die Liste gesetzt werde.

Bernasconi in Rage

Von der Parteileitung bekam auch Bernasconi sein Fett weg. FDP- Präsident Giovanni Merlini sagte öffentlich, dass er einen Wechsel an der Spitze der Luganeser FDP für wünschenswert halte.

Diese Äusserung brachte Bernasconi auf die Palme. Nicht Merlini, sondern die Delegierten der Luganeser FDP hätten ihn gewählt, sagte Bernasconi gegenüber «Ticinoonline». Sein Mandat dauere noch drei Jahre und er habe nicht im Sinn, das Amt abzugeben.

(ht/sda)

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