Marke Veillon bleibt vorerst bestehen
publiziert: Dienstag, 15. Jul 2003 / 12:05 Uhr

Entlebuch - Die Marke Veillon bleibt auch nach der Fusion mit dem Versandhaus Ackermann bestehen - zumindest in den nächsten vier bis fünf Jahren. Dies sagte Ackermann-Chef Corneliu Sfintesco in einem Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung.

Veillon Produktion: Die Ware wird direkt zu den ArbeiterInnen gebracht, damit sie nicht weit laufen müssen.
Veillon Produktion: Die Ware wird direkt zu den ArbeiterInnen gebracht, damit sie nicht weit laufen müssen.
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Marke Veillon bleibt vorerst bestehen

ENTLEBUCH - Die Marke Veillon bleibt auch nach der Fusion mit dem Versandhaus Ackermann bestehen - zumindest in den nächsten vier bis fünf Jahren. Dies sagte Ackermann-Chef Corneliu Sfintesco in einem Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung.

Im Versandhandel gehöre Veillon zu den besten Marken. Daher wäre es nicht besonders intelligent, sie aufzugeben, erklärte der Delegierte des Ackermann-Verwaltungsrats. Der Veillon-Standort in Bussigny VD stehe vorerst auch nicht zur Debatte. Derzeit könne von der Präsenz Veillons in der Westschweiz nur profitiert werden.

Dennoch dürften bei Veillon wie angekündigt rund 320 von insgesamt 440 Stellen verloren gehen. In Entlebuch LU werden hingegen 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Doch auch hier müssen die Angestellten um ihre Jobs bangen. Genaue Zahlen nannte Sfintesco nicht. Zuerst werde ein Businessplan ausgearbeitet.

Es sei vorgesehen, die Bereiche Logistik, Personal, Informatik und Finanzen zusammenzulegen. Zudem sollen Synergien im Marketing, beim Einkauf und bei den Call-Centern genutzt werden. Dabei werden jene Mitarbeiter berücksichtigt, die am besten qualifiziert sind - unabhängig davon, ob sie von Veillon oder Ackermann kommen, sagte Sfintesco.

Mit der auf Anfang 2004 geplanten Fusion werden Ackermann und Veillon auf einen Marktanteil von 20 Prozent kommen. Ziel des Zusammenschlusses sei es, die Kräfte zu bündeln. Für Veillon ist die Partnerschaft die einzige Möglichkeit, damit das Unternehmen überhaupt eine Überlebenschance hat, sagte Sfintesco.

Die Fusion kostet einen Betrag in siebenstelliger Höhe, wie Sfintesco sagte. Den weitaus grössten Teil davon müsse Veillon bezahlen, unter anderem wegen der Sozialpläne für die Entlassenen.

(bsk/sda)

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