Marokkaner erhängt sich vor Ausschaffung
Marokkaner begeht in Zürcher Flughafengefängnis Suizid
publiziert: Dienstag, 1. Mrz 2011 / 18:07 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Mrz 2011 / 10:52 Uhr
Es gab anscheinend keine Hinweise auf eine Suizidgefährdung.
Es gab anscheinend keine Hinweise auf eine Suizidgefährdung.

Zürich - Ein 23-jähriger Marokkaner hat sich in der Nacht zum Dienstag in seiner Zelle im Flughafengefängnis Zürich mit seinem Gürtel erhängt. Die Gefängnisaufseher fanden den Mann bei ihrem Rundgang um 5.30 Uhr.

2 Meldungen im Zusammenhang
Wie die Kommunikationsabteilung des Zürcher Regierungsrats mitteilte, sollte der Mann ausgeschafft werden, weil er sich illegal in der Schweiz aufhielt.

Jessica Meyer, stellvertretende Kommunikationsbeauftragte des Amtes für Justizvollzug, erklärte auf Anfrage, es habe vorgängig keinen Hinweis auf Suizidgefahr bei dem Mann gegeben: «Sonst hätte man ihm sicherlich den Gürtel abgenommen».

Ohne solche Hinweise, behandle man Ausschaffungshäftlinge weniger streng als straffällig gewordene Häftlinge. Dritteinwirkung beim Tod des Mannes schliessen Kantonspolizei, Bezirksarzt und die zuständige Staatsanwältin aus. Es handelt sich um den ersten Häftlingssuizid in dem Gefängnis seit dessen Eröffnung 1995.

 

(fest/sda)

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