Marriott-Anschlag: Zahl der Toten steigt an
publiziert: Mittwoch, 6. Aug 2003 / 07:20 Uhr

Jakarta - Nach dem Anschlag auf das Marriott-Hotel in Jakarta ist die Zahl der Toten auf mindestens 14 gestiegen.

Das Marriott Hotel in Jakarta.
Das Marriott Hotel in Jakarta.
Weitere 152 Menschen seien bei der Explosion einer Autobombe zum Teil schwer verletzt worden, teilte das indonesische Rote Kreuz mit.

Mehrere von ihnen schwebten weiter in Lebensgefahr. Die Bombe war Dienstagmittag vor dem bei US-Bürgern beliebten Marriott-Hotel hochgegangen. Der indonesische Verteidigungsminister Matori Abdul Jalil machte Terroristen für die Tat verantwortlich.

Ermittlern zufolge trägt der Anschlag die Handschrift der radikalislamischen Jemaah Islamiyah (JI), die mit dem Terrornetzwerk El Kaida in Verbindung gebracht wird.

Die Singapurer Zeitung Straits Times zitierte auch ein Mitglied der radikalen Islamistengruppe Jemaah Islamiyah, demzufolge das Attentat eine blutige Warnung an die Regierung in Jakarta sei, nicht gegen militante Muslime vorzugehen.

Der Anschlag sei eine Botschaft, dass keiner unserer muslimischen Brüder exekutiert werden darf. Andernfalls werde Jemaah Islamiyah (JI) ihre Terrorkampagne in Indonesien und der südostasiatischen Region fortsetzen, sagte das JI-Mitglied weiter.

Für Donnerstag wird das erste Urteil in den Prozessen um den Anschlag von Bali erwartet, bei dem vor rund zehn Monaten mehr als 200 Menschen getötet wurden. Die indonesischen Behörden machen für die Bluttat die Extremistenorganisation verantwortlich.

Indonesien will nun die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöhen. Entsprechende Vorschläge sollten in Kürze vorgestellt werden, hiess es in Jakarta.

Ein völlig neuer Ansatz bei der Sicherung öffentlicher Plätze sei nötig, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Antara den zuständige Minister Susilo Bambang Yudhoyono. Die Regierung sei entschlossen, weitere Opfer zu verhindern, wenn nötig auch zuungunsten von Menschenrechten.

(bsk/sda)

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