Neuer Schachzug des Schweizer Bankers
Martin Ebner hat Ericsson im Auge
publiziert: Freitag, 6. Jul 2001 / 08:39 Uhr / aktualisiert: Freitag, 6. Jul 2001 / 09:10 Uhr

Wilen SZ - Financier Martin Ebner hat erneut ein heisses Eisen im Feuer. Über zwei schwedische Beteiligungsgesellschaften hält Ebner ein Auge auf den Telefonkonzern Ericsson. Harte Worte findet er vor allem für ABB, ohne ihr jedoch die Treue zu kündigen.

Über seine Spezialitäten Vision hält Ebner massgebliche Beteiligungen an der grössten schwedischen Beteiligungsgesellschaft Investor, aber auch an der Industrivärden. Beide sind wiederum beim schwedischen Telefonkonzern Ericsson engagiert.

Zusammen halten sie die Mehrheit am Kapital von Ericsson, sagte am Donnerstagabend Martin Ebner an der Halbjahresmedienkonferenz in Wilen. Über den Arm dieser beiden Gesellschaften kommt Ebner mit relativ geringem finanziellem Aufwand bei Ericsson zu Wort.
Die von Ebner vor kurzem gerittene Attacke gegen die Investor habe im übrigen ihre Auswirkungen schon gezeigt, sagte Ebner. Das Portefeuille sei gestrafft worden.

Kritik an ABB

Insgesmat ist Ebner mit seinen Vehikel im Industrie-, Finanz- und Pharmabereich zufrieden. Im vergangenen Jahr hat er da und dort Korrekturen vorgenommen, die Strategie bleibt für die einzelnen Visionen aber wie sie ist.
Kritik übte Ebner an dem schwedisch-schweizerischen Technologiekonzern ABB. Die Probleme bei ABB seien erst nach einer Änderung der Rechnungslegung zutage getreten.
Die BZ-Gruppe sei eingestiegen, weil sie im Gasturbinengeschäft Chancen gesehen habe. ABB hatte später das Gasturbinen-Geschäft an den französischen Energie- und Transporttkonzern Alstom verkauft.
Ebner sagte am Donnerstag zum enttäuschenden ABB-Engagement: "Ausser Spesen nichts gewesen." Dennoch soll der Anteil von derzeit knapp zehn Prozent an ABB weiterhin behalten werden.

CSG: Zeitpunkt nicht optimal

Zum Finanzdienstleistungskonzern Credit Suisse Group (CSG) sagte Ebners rechte Hand, Kurt Schiltknecht, dass der Konzern in der Vergangenheit teilweise bei der Umsetzung ihrer Strategie kein gutes Händchen gehabt habe, was den Zeitpunkt betrifft. Konkret sparch er die Übernahme der US-Investmentbank DLJ an.
Grundsätzlich sei die CSG aber vielversprechend. Lieber möchte Ebner den Anteil von derzeit rund 10 Prozent an der CSG aufstocken. Sie stellt derzeit mit einem Drittel des gesamten Volumens von rund 30 Mrd. Franken das grösste Engagement dar.
Neben der CSG und ABB ist Ebner zu zehn Prozent an Alcan, zu rund 15 Prozent an der Bâloise, zu 10 Prozent an Hero, zu 88 Prozent an Intershop, zu 11 Prozent an Investor, zu rund 30 Prozent an Lonza, zu rund 10 Prozent an Pirelli SpA, zu knapp 30 Prozent an Rieter, zu etwa 25 Prozent an Tularik und zu 11 Prozent an der VP Bank beteiligt.

Suche nach Balance

Bei der Pharma Vision wurde innerhalb des vergangenen Halbjahres eine Position der im Insulinbereich tätigen Novo Nordisk aufgebaut. Dagegen hat die BZ-Gruppe Roche an Novartis verkauft. Die Vision halte nun die Balance zwischen traditioneller Pharma und Biotechnologie, sagte Schiltknecht. Neben Novo Nordisk ist die Pharma Vision an Bayer, Eli Lilly, Advanced Medicine, Tularik, Glaxo SmithKline und Aventis beteiligt.
Die im Finanzdienstleistungsbereich engagierte BK Vision hat die Beteiligung an der UBS praktisch verkauft. Nicht weil sie schlecht wäre, sondern weil sie der CSG zu ähnlich sei, hiess es. Neu ist Ebner an der Zurich Financial Services beteiligt. Dies deshalb, weil deren Aktien billig zu haben waren. BK Vision setzt sich neben der CSG und der "Zürich" aus Generali, HSBC und Bâloise zusammen.
Die sich im Aufbau befindende Spezialitäten Vision besteht nun aus Investor, Industrivärden, Tularik, Hero und Hypo Vereinsbank. Die konservative Stillhalter Vision ist neu bei Novartis eingestiegen. Sie besteht ansonsten aus ABB, Nestlé, CSG und Lonza.

Die BZ Bank, deren Leitung Martin Ebner auf Anfang Jahr abgegeben hat, hat im ersten Halbjahr einen Reingewinn von 68 Mio. Franken erwirtschaftet, in der Vorjahresperiode waren es 69 Mio. Franken. Die BZ-Gruppe zeigte sich angesichts des Börsenumfeldes zufrieden mit dem Ergebnis.

(sda)

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