Landolt ist neuer Präsident der BDP
Martin Landolt einstimmig zum neuen Präsidenten der BDP gewählt
publiziert: Samstag, 5. Mai 2012 / 12:16 Uhr / aktualisiert: Samstag, 5. Mai 2012 / 15:15 Uhr
Der Glarner Nationalrat ist neuer Partei-Präsident der BDP.
Der Glarner Nationalrat ist neuer Partei-Präsident der BDP.

Glarus - Martin Landolt ist der neue Präsident der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) Schweiz. Die Delegierten wählten den Glarner Nationalrat am Samstag in Glarus per Akklamation an die Spitze der Partei. Er tritt die Nachfolge des Berner Nationalrats Hans Grunder an.

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In seiner Antrittsrede sagte Landolt, dass die BDP auch unter seiner Führung mit Sachlichkeit und Sorgfalt ihren Beitrag zu Lösungen leisten werde. «Wir wollen uns nicht fragen, was zu tun und zu sagen sei, um möglichst viel Applaus und Spektakel auszulösen.»

Auch dürfe für die BDP der Erfolg nie als eigentliches Ziel im Mittelpunkt stehen. Erfolg werde bei guter Arbeit vielmehr eine «willkommene Begleiterscheinung» sein.

Vor den gut 200 Delegierten bekräftigte Landolt, er wolle das Profil der Partei schärfen und die Positionen in der Öffentlichkeit besser verständlich machen. Auch wachsen soll die BDP. «Wir haben an vielen Orten erfolgreich unsere Zelte aufgestellt, aber jetzt müssen wir Häuser bauen.»

Insbesondere in der Westschweiz, «einer enorm wichtigen Region für die Schweiz», müsse die BDP zulegen. Den welschen Delegierten dankte Landolt ausdrücklich für ihr Kommen - «soyez bienvenus, merci pour être venus».

Keinesfalls Eigenständigkeit aufgeben

Einem Zusammengehen mit einer anderen Partei erteilte Landolt eine Abfuhr. «Wir werden keinesfalls unsere Eigenständigkeit aufgeben», sagte er. Mit Landolt sitzt nun der Präsident selbst in der vierköpfigen Gruppe von CVP und BDP, die bis im Sommer Möglichkeiten der Zusammenarbeit vorlegen soll.

Landolt hatte sich schon vor Beginn der Gespräche zurückhaltend gezeigt. Seine Überzeugung: Derzeit bringt es mehr Wählerstimmen, wenn ähnliche politische Inhalte in verschiedenen Verpackungen angeboten würden.

Mit Blick auf die junge Geschichte der BDP Schweiz sagte Landolt vor den Delegierten: «Wir haben eine äusserst intensive und vor allem auch erfolgreiche Zeit hinter uns.»

Der Erfolg zeige, dass vieles richtig gemacht wurde. Und die Intensität habe die Parteimitglieder möglicherweise stärker zusammengeschweisst als anderswo. In der BDP herrsche heute ein echter und nicht ein gespielter oder gar inszenierter Gemeinschaftssinn.

Grunder: «BDP gegründet, weil es sie braucht»

Ähnliche Worte hatte zuvor auch der abtretende Parteipräsident Grunder gewählt. «Wir haben die BDP Schweiz gegründet, weil es sie braucht», sagte er vor den Delegierten. Den Beweis hätten nicht zuletzt die Wählerinnen und Wähler bei eidgenössischen Wahlen im vergangenen Herbst geliefert.

«Wir haben eine intensive Zeit hinter uns», sagte Grunder im Schützenhaus von Glarus. Dort war vor dreieinhalb Jahren die BDP Schweiz gegründet und der Berner Nationalrat zum ersten Präsidenten der von der SVP abgespaltenen Partei gewählt worden. Nun sei der richtige Zeitpunkt gekommen, um loszulassen, sagte Grunder.

(laz/sda)

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Aber, aber...
Landolt,...- ihr von der 6%-minus-Partei seid doch zur Zeit nur noch wegen wikileaks und EWS im Gespräch! Freut euch doch mal!
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