Masern-Erkrankungen nehmen weiter zu
publiziert: Dienstag, 25. Mrz 2008 / 10:04 Uhr

Bern - Die Masern-Erkrankungen in der Schweiz nehmen unaufhaltsam zu. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der Betroffenen per 18. März 2008 um 130 auf 734, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte.

Die grösste Ansteckungsgefahr ist etwa fünf Tage vor Auftreten der Hautausschläge bis vier Tage danach.
Die grösste Ansteckungsgefahr ist etwa fünf Tage vor Auftreten der Hautausschläge bis vier Tage danach.
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Zum Vergleich: Am 18. März 2007 und am 18. März 2006 waren seit Jahresanfang nur 101 beziehungsweise 12 Fälle registriert worden. Die Masern-Epidemie grassiert in der Schweiz seit November 2006.

Im Sommer 2007 wurde ein erster Höhepunkt erreicht. Gegen Jahresende flachte die Zahl der Erkrankungen wieder ab. Insgesamt erkrankten letztes Jahr 1081 Personen.

Anfang 2008 breitete sich das Virus wieder stärker aus, vor allem in der Nordwest- und in der Ostschweiz. Obwohl Masern vor allem eine Kinderkrankheit ist, waren dieses Jahr laut BAG vor allem Jugendliche im Alter zwischen 10 und 19 Jahren betroffen.

(rr/sda)

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