Massendemo gegen Bush blieb friedlich
publiziert: Montag, 30. Aug 2004 / 07:12 Uhr

New York - Der bislang grösste Massenprotest gegen US-Präsident George W. Bush innerhalb der USA ist in New York nach Einschätzung der Behörden fast völlig friedlich verlaufen.

Tausende gingen auf die New Yorker Strassen.
Tausende gingen auf die New Yorker Strassen.
Auch im Anschluss an den Marsch, mit dem viele Zehntausend Menschen am Vorabend des heute beginnenden Wahlparteitags der Republikaner gegen den Irak-Krieg und das politische Programm der Bush-Regierung protestierten, blieben die befürchteten Krawalle aus.

Allerdings gab es nach Behördenangaben während der nahezu fünf Stunden dauernden Demonstration im Zentrum Manhattans etwa 200 Festnahmen - in den meisten Fällen wegen Missachtung polizeilicher Anordnungen.

Aus allen Teilen der USA

Nach Angaben der Dachorganisation United for Peace and Justice, der mehr als 900 regierungskritische Gruppen angehören, nahm eine Rekordzahl von rund 400 000 Menschen aus allen Teilen der USA an dem Protestmarsch teil.

Wir sind stolz, dass so viele Menschen in so vorbildlich friedlicher und demokratischer Art ihren Unwillen mit dieser Regierung bekundet haben, sagte eine Sprecherin der Veranstalter. Es seien weit mehr Demonstranten gekommen, als die ursprünglich erwarteten 250 000.

Weitere Protestaktionen geplant

Die Polizei legte zunächst keine offizielle Zahlen vor. Jedoch war in einer inoffiziellen Schätzung von etwa 120 000 Teilnehmern die Rede. Selbst damit wäre die Demonstration eine der grössten seit vielen Jahren gewesen.

Für die nächsten Tage des Wahlparteitages haben zahlreiche Anti-Bush-Initiativen rund 30 weitere, jedoch erheblich kleinere Protestaktionen angekündigt. Für Dienstag riefen radikale Gruppen zur Teilnahme an nicht polizeilich angemeldeten Aktionen des zivilen Ungehorsams wie Sitzblockaden in der Innenstadt auf.

(rp/sda)

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