Massenflucht aus Somalia
publiziert: Sonntag, 8. Apr 2007 / 18:54 Uhr

Nairobi - Vor den schweren Kämpfen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind in den vergangenen zwei Monaten nach UNO-Angaben rund 124'000 Menschen geflohen.

Die Zivilbevölkerung flieht aus Mogadischu.
Die Zivilbevölkerung flieht aus Mogadischu.
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Wie das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Sonntag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mitteilte, flüchteten allein in der zurückliegenden Woche rund 12'500 Menschen.

Zuletzt erschütterten heftige Gefechte zwischen islamistischen Rebellen und der äthiopischen Armee Mogadischu; das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) sprach von den schwersten Kämpfen seit 15 Jahren.

Laut UNHCR suchten die meisten Menschen Zuflucht in den umliegenden Regionen. Zum Teil seien sie aber auch in die halbautonome nördliche Region Puntland geflohen.

Nach Angaben einer örtlichen Bürgerrechtsgruppe starben bei den Kämpfen in Mogadischu zwischen dem 29. März und dem 1. April allein über 380 Zivilisten.

Seit dem Sturz des Diktators Mohamed Siad Barre 1991 herrscht in Somalia Bürgerkrieg. Alle Versuche zur Einsetzung einer funktionsfähigen Regierung scheiterten.

(rr/sda)

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