Keine Schwerverletzte
Massenkarambolage in der Westschweiz
publiziert: Samstag, 30. Mrz 2013 / 14:46 Uhr / aktualisiert: Samstag, 30. Mrz 2013 / 16:51 Uhr
Die Polizei geht davon aus, dass die Fahrer ihre Geschwindigkeit nicht den Sichtverhältnissen angepasst haben. (Archivbild)
Die Polizei geht davon aus, dass die Fahrer ihre Geschwindigkeit nicht den Sichtverhältnissen angepasst haben. (Archivbild)

Lausanne - Die Zahl der bei der Massenkarambolage von 50 Autos auf der Autobahn A9 Lausanne-Vevey Verletzten ist auf elf gestiegen. Nach Angaben der Kantonspolizei Waadt waren darunter aber keine Schwerverletzten.

2 Meldungen im Zusammenhang
Die Autos waren kurz vor Samstagmittag vor einem Tunnel ineinander gekracht. Weitere rund 100 Menschen kamen mit dem Schrecken davon. Ursprünglich hatte die Polizei von acht Verletzten und 70 weiteren Unfallbeteiligten gesprochen. Der Unfall ereignete bei dichtem Nebel kurz vor dem Tunnel Chexbres VD in Fahrtrichtung Wallis.

Direkt von der Unfallstelle brachten Ambulanzen acht Verletzte ins Spital von Montreux und ins Universitätsspital CHUV in Lausanne. Die rund 100 anderen Beteiligten wurden per Bus zur Polizeizentrale nach Lausanne gefahren. Dort wurden sie von Medizinern untersucht und von Psychologen betreut.

Danach seien drei weitere Personen zu Abklärungen ins CHUV gefahren worden, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Die anderen wurden durch die extra geöffnete Polizeikantine verpflegt und von Polizisten befragt.

Dichter Nebel

Die Polizei geht davon aus, dass die Fahrer ihre Geschwindigkeit und ihre Abstände nicht den Sichtverhältnissen angepasst haben, wie Polizeisprecher Jean-Christophe Sauterel der Nachrichtenagentur sda sagte.

Wegen des Unfalls standen über 100 Retter im Einsatz - Notärzte und Ambulanzfahrer, Polizisten, Psychologen, Feuerwehrleute sowie Mitarbeiter von Abschleppdiensten. Insgesamt waren 50 Autos in den Auffahrunfall verwickelt, 46 davon wurden beschädigt. Sämtliche Autos wurden abgeschleppt und werden nun von Spezialisten untersucht.

Spieler des FC Servette blockiert

Hinter dem Unfall bildete sich ein langer Stau. Darin stecken blieben auch die Spieler des FC Servette aus Genf, die mit ihrem Car gerade unterwegs zu einem Fussballspiel beim FC Sitten im Wallis waren.

Der Mediensprechers des FC Servette, Didier Rieder, bestätigte am Samstag eine entsprechende Meldung der Zeitung «Tribune de Genéve». Nach seinen Angaben stand der Bus der Fussballer rund drei Stunden im Stau.

Schliesslich wurde der Bus von der Polizei zur nächsten Ausfahrt eskortiert und konnte seine Fahrt nach Sitten fortsetzen. Die Spieler erreichten das Fussballstadion in Sitten gerade noch rechtzeitig zu Beginn des Spiels.

Die Autobahn A9 blieb zwischen Lausanne-Vennes und Chexbres in Richtung Wallis stundenlang gesperrt. Kurz vor 16 Uhr hob die Polizei die Sperrung wieder auf.

(fajd/sda)

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