Massiver Anstieg der Schweizer Todesopfer?
publiziert: Donnerstag, 30. Dez 2004 / 18:06 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 30. Dez 2004 / 20:07 Uhr

Bern - Die Zahl der Schweizer Opfer durch die Flutwelle in Südostasien hat auf zwölf zugenommen. Ein massiver Anstieg wird erwartet. Denn 850 Schweizer Touristen stehen noch auf der Suchliste.

Wieviele Schweizer kamen in den Flutwellen ums Leben?
Wieviele Schweizer kamen in den Flutwellen ums Leben?
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Weiterführende Links zur Meldung:

Informationssite zur Naturkatastrophe
EDA-Informationssite zur Naturkatastrophe in Asien.
www.admin.ch/ch/d/cf/brennpunkt/14.html

Botschafter Peter Sutter vom Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten wollte vor den Medien nicht sagen, für wie viele Personen das Schlimmste befürchtet werden müsse. Das EDA werde nur auf Grund gesicherter Datengrundlagen informieren. Froh wäre das EDA, wenn sich die Überlebenden bei der Hotline melden würden.

Von den 850 Personen ohne Nachrichten entfielen 380 oder fast die Hälfte auf Thailand. 85 Personen würden in Sri Lanka und 60 in Indien gesucht. Angaben über den Verbleib von rund 300 Personen in weiteren, meist nicht gefährdeten Regionen Südostasiens fehlten.

27 Millionen Franken Soforthilfe

Der Bundesrat erhöhte an einer Telefonkonferenz die Soforthilfe für die Katastrophengebiete um 25 Millionen auf 27 Millionen Franken. Das EDA beauftragte er mit der Ausarbeitung eines Wiederaufbauprogramms.

Bundespräsident Joseph Deiss drückte allen Betroffenen das Beileid von Bundesrat und Schweizer Volk aus. Angesichts der Katastrophe apokalyptischen Ausmasses sei Solidarität angebracht, sagte er.

Die enormen Schäden könnten nur durch gemeinsame koordinierte Anstrengungen aller Staaten bewältigt werden. Die Schweiz sei bereit, in der ersten Januarhälfte eine internationale Geberkonferenz zu organisieren.

Trauerfeier und Spenden

An der für kommenden Mittwoch im Berner Münster angesetzten Trauerfeier der drei Landeskirchen wird der Bundesrat nach den Worten Deiss von ihm selbst, dem neuen Bundespräsidenten Samuel Schmid und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey vertreten sein. Die Flaggen auf Bundesgebäuden werden dann auf Halbmast stehen.

Bei der Glückskette liefen bisher 11 Millionen Franken für die Katastrophengebiete ein. Bei ihren Aktionen arbeitet die Spendenorganisation mit acht Partner-Hilfswerken zusammen. Ab Freitag verschickt das Schweizerische Rote Kreuz 26 Tonnen Hilfsgüter.

(bert/sda)

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