Massiver Waldbrand oberhalb von Leuk - Militäreinsatz steht an
publiziert: Donnerstag, 14. Aug 2003 / 08:00 Uhr

Leuk VS - Der Waldbrand oberhalb von Leuk VS, der am Mittwochabend ausgebrochen ist, breitet sich weiter aus. Die Lage sei jedoch nicht dramatisch, hiess es von Seiten der Polizei. Um Mitternacht waren bereits 450 Hektaren Wald verbrannt.

Bei Leuk sind 450 Hektaren Wald verbrannt.
Bei Leuk sind 450 Hektaren Wald verbrannt.
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Mittlerweile werden Helikopter zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein erster Helikopter der Air Zermatt hob kurz bei Tagesanbruch ab.

Drei weitere Helikopter vom Typ Lama stehen im Tal bei Susten bereit. Jeder der Lama-Helikopter kann zwischen 700 und 800 Liter Löschwasser transportieren.

Gegen 8 Uhr 30 sollen sie Unterstützung von zwei Super-Pumas der Schweizer Armee erhalten. Diese haben jeweils ein Fassungsvermögen von bis zu 2000 Litern Löschwasser.

Ursprünglich waren die Walliser Behörden von einer verbrannten Waldfläche von 150 Hektaren ausgegangen. Nach einer Lagebeurteilung in der Nacht wurde die Zahl auf 450 Hektaren nach oben korrigiert.

Hunderte Personen in der Stadt Leuk und den Gemeinden Wyler und Albinen wurden im Laufe der Nacht auf Donnerstag evakuiert.

In Albinen sei mittlerweile die Hälfte der Dorfbewohner vor den Flammen in Sicherheit gebracht worden, berichtete eine Korrespondentin der Nachrichtenagentur sda.

Bei Leuk brennt es noch

Nach wie vor brenne es oberhalb von Leuk, teilte die Kantonspolizei mit. Der Brand sei aber mehrheitlich unter Kontrolle.

In Leuk seien die Flammen nur noch einige Dutzend Meter von den ersten Häusern entfernt, berichtete die sda-Korrespondentin weiter. Ein Haus wurde bereits ein Raub der Flammen.

Unklar bleibt die Lage bei der Bodensatellitenstation Brentjong oberhalb Leuk, die vom Feuer eingekreist worden war. Die Satelliten im Besitz des US-Telekommunikationsunternehmen Verestar waren ebenfalls geräumt worden. Ob sie noch funktionieren ist laut Polizei offen.

Feuer um 20 Uhr ausgebrochen

Das Feuer war gegen 20 Uhr am Rande einer Strasse in der Nähe eines Feriendorfes ausgebrochen.

Zeugen hätten gesehen, wie dort jemand aus einem Auto brennende Zigaretten geworfen habe, teilte die Polizei weiter mit. Eine Untersuchung wurde eröffnet.

Das Feuer war auf ungefähr 800 Metern über Meer ausgebrochen und hatte sich rasch bis auf 1900 Meter den Berg hochgefressen.

Enorme Schäden

Der Walliser Staatsrat Thomas Burgener sagte vor Ort, die Schäden an der Umwelt seien enorm, trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr.

Rund 300 Feuerwehrleute kämpfen gegen den Waldbrand. Ein Feuerwehrmann wurde laut Polizei dabei leicht verletzt.

Nach Tagesanbruch sollen noch weitere Feuerwehrleute dazukommen. Zudem werden dann mehrere zivile Helikopter sowie zwei Super-Puma-Helikopter der Armee gegen die Feuer eingesetzt.

(bsk/sda)

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