Massnahmen gegen Kindersoldaten gefordert
publiziert: Dienstag, 25. Jul 2006 / 07:28 Uhr

New York - In Gewaltkonflikten werden nach Angaben der UNO derzeit über 250´000 Kinder als Soldaten missbraucht.

Die internationale Gemeinschaft wurde zu mehr Anstrengungen bei der Ahndung aufgefordert.
Die internationale Gemeinschaft wurde zu mehr Anstrengungen bei der Ahndung aufgefordert.
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In einer Resolution setzte sich der UNO-Sicherheitsrat für ein schärferes Vorgehen gegen die Ausbeutung von Kindern als Soldaten ein. Die internationale Gemeinschaft wurde zu mehr Anstrengungen bei der Ahndung von Verstössen gegen das Rekrutierungsverbot von Kindern aufgefordert.

Ausserdem unterstrich der von Frankreich eingebrachte Entwurf die «Bedeutung von nachhaltigen Investionen insbesondere in Gesundheit und Ausbildung, um Kinder erfolgreich in die Gesellschaft wiedereinzugliedern und ihre erneute Rekrutierung zu verhindern». Dafür müssten Geberländer mehr Mittel bereitstellen, heisst es in dem Text.

Wie die UNO-Sonderbeauftragte für Kinder in Gewaltkonflikten, Radhika Coomaraswamy, vor dem Sicherheitsrat in New York sagte, würden weltweit trotz spürbarer Verbesserungen in mehreren afrikanischen Krisenländern nach wie vor Minderjährige von Armeen und bewaffneten Gruppen ausgebeutet.

Dieser Missstand könne nur beendet werden, wenn die Staatengemeinschaft «langfristige Entwicklungsprojekte zur gesellschaftlichen Wiedereingliederung dieser Kinder» unterstütze. Verbessert habe sich die Lage für Kinder in letzter Zeit in Liberia, Sierra Leone, Burundi und im Kongo, berichtete Coomaraswamy.

(bert/sda)

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