Maurer bläst Administrativuntersuchung zum FIS-Debakel ab
Maurer bläst Armee-Untersuchung ab
publiziert: Dienstag, 15. Nov 2011 / 18:56 Uhr
Bundesrat Ueli Maurer.
Bundesrat Ueli Maurer.

Bern - Über 700 Millionen Franken hat das Führungsinformationssystem (FIS) Heer gekostet. Fünf Jahre nach der Beschaffung ist es noch immer nicht einsatzfähig. Auch aus der Administrativuntersuchung zum Kauf wird nun nichts.

Wir liefern alle Arten von Schoggi und Mints Swiss Army und Swiss Navy
Star Trade GmbH
Im Feld 16 / Postfach 184
8184 Bachenbülach
3 Meldungen im Zusammenhang
Bundesrat Ueli Maurer hatte diese Untersuchung im Oktober 2010 angekündigt, um Lehren aus den Fehlern bei der Beschaffung zu ziehen. Damals zeigte er sich überzeugt, dass es dabei zu Ungereimtheiten gekommen sei, welche in einer Administrativuntersuchung aufgearbeitet werden müssten.

Nun gibt er sich offenbar auch mit weniger zufrieden: Statt einer Administrativuntersuchung soll ein Bericht der Rüstungskommission die nötigen Erkenntnisse liefern. Das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) bestätigte am Dienstag einen Bericht von «Bund» und «Tages-Anzeiger».

Den Bericht, der schon seit März vorliegt, hat das VBS letzte Woche publiziert. Er hält fest, dass die Projektorganisation für komplexe Beschaffungsvorhaben verbesserungsbedürftig ist. Die Rüstungskommission empfiehlt zudem eine Anpassung der Richtlinien und Beschaffungsprozesse und ein besseres Controlling, unter anderem durch das Departement.

Beschaffung trotz roter Ampel

Auch das Inspektorat VBS hat im April einen Bericht zu FIS fertiggestellt. Dieser kritisiert, dass grundlegende Voraussetzungen nicht erfüllt und die gesteckten Ziele nicht erreicht seien. Das System sei angeschafft worden, obwohl das Projekt permanent auf «Rot» hätte stehen müssen.

Welche Lehren nun daraus gezogen werden sollen, war beim VBS nicht zu erfahren. Fest steht aber, dass die Verantwortlichen für das Debakel keine Konsequenzen zu fürchten brauchen. Die Untersuchung habe «nicht einzelne Personen im Fokus», heisst es in der Mitteilung.

Das Führungsinstrument FIS Heer ist eine der komplexesten und teuersten Beschaffungen, die die Armee je getätigt hat. Das Computersystem sollte es erlauben, Einsätze vom Bildschirm aus zu lenken. Beschafft worden war das System in den Jahren 2006 und 2007 unter dem damaligen VBS-Vorsteher Samuel Schmid.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Schweizer Armee betreibt das Führungsinformationssystem (FIS) Heer weiter, das trotz Ausgaben von 700 ... mehr lesen
Die Datenflut, die das FIS Heer produziert, kann im mobilen Einsatz nicht bewältigt werden. (Symbolbild)
Ueli Maurer verfolgt im Ständerat die Debatte über Mängel in der Armee.
Bern - Bis spätestens im September will der Ständerat vom Bundesrat ... mehr lesen
Bern - Die Armee kann über eine halbe Milliarde Franken in die Führungsinformation und die Telekommunikation investieren. Mit ... mehr lesen
Michel Béguelin von der SP fragt nach dem Nutzen schwerer Panzer.
Wir liefern alle Arten von Schoggi und Mints Swiss Army und Swiss Navy
Star Trade GmbH
Im Feld 16 / Postfach 184
8184 Bachenbülach
Mehr als nur ein Museum
Von 2009 bis 2015 hätten insgesamt 505 Armeeangehörige ihre Waffe als vermisst gemeldet.
Von 2009 bis 2015 hätten insgesamt 505 ...
Nur fünf wieder aufgetaucht  Bern - Im vergangenen Jahr sind insgesamt 82 Armeewaffen verschwunden. Nur fünf davon sind wieder aufgetaucht. Armeesprecher Daniel Reist bestätigte einen entsprechenden Zeitungsbericht vom Samstag. 
No vegan warrior  Bern - Veganer wollen in der Schweiz Militärdienst leisten können. Dies fordert die Vegane Gesellschaft Schweiz. Im vergangenen Jahr sind in ...
Veganer wollen auch Militärdienst leisten.
Rüstungsprogramm 2016  Bern - Der Bundesrat beantragt mit dem Rüstungsprogramm 2016 die Beschaffung eines Mörsersystems. Das steht in einem Bericht zur Zukunft der Artillerie, den die Regierung am Freitag vorgelegt hat.  
Die Armee erhält weitere Rüstungsgüter.
Nationalrat heisst Zusatz-Rüstungsprogramm gut Bern - Der Nationalrat hat nach dem Nein zum Gripen-Kampfjet den Kauf von weiteren Rüstungsgütern bewilligt. Das ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3730
    Sicherheit "3000 Asylbewerber "verschwunden" Absolut verantwortungslos wie hier ... Fr, 12.02.16 12:26
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3730
    Diese... Meldung dürfte besonders bei den CH-Polizeikorps zu einem erheblichen ... Mi, 10.02.16 12:58
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3730
    Bei... der bisherigen Political Corectness kann man der Polizei in solchen ... Mo, 08.02.16 21:50
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3730
    Es... gilt weiterhin: für die afrikanischen Staaten ist es besser, wenn die ... So, 07.02.16 19:31
  • Midas aus Dubai 3761
    Ja Dreck! Ich kann als Dreck bezeichnen, wen ich will. Mörder, Vergewaltiger, ... Do, 04.02.16 23:23
  • Midas aus Dubai 3761
    Redaktionelles Wunder Ich frage mich schon warum Sie Wulle-Bascht-Tante alle auf's gröbste ... Do, 04.02.16 23:21
  • Kassandra aus Frauenfeld 1664
    Ein Mensch ist niemals Dreck! Vor gut 50 Jahren wurde der Kongo selbstständig. Bis dahin mussten ... Mi, 03.02.16 17:40
  • Pacino aus Brittnau 710
    Unsere Richter haben das Vertrauen verspielt . . . . . . das ist der eigentliche Skandal und alle Künstler, ... Di, 02.02.16 17:01
Companion for Life
 
Wettbewerb
   
Die geladenen Gäste werden eine Fahrt durch den mit 57 Kilometern längsten Bahntunnel der Welt machen.
Gotthard-Basistunnel  Bern - 160'000 Personen haben sich bis zum Ablauf des Wettbewerbs für Fahrkarten in jenen beiden Zügen beworben, die am 1. ...
Eröffnungsfahrt zu gewinnen  Bern - Wer am 1. Juni 2016 in einem der beiden Züge, die den Gotthard-Basistunnel eröffnen, mitfahren will, kann sich nun um Fahrkarten bewerben. ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 3°C 3°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Basel 2°C 3°C bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen 5°C 6°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern 6°C 7°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 4°C 8°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 6°C 7°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 4°C 5°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten