Maurer erwägt Verzicht auf Gripen-Simulatoren
publiziert: Dienstag, 27. Mrz 2012 / 18:07 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 27. Mrz 2012 / 18:45 Uhr
Der Saab Gripen beim Start.
Der Saab Gripen beim Start.

Bern - Bundesrat Ueli Maurer hat am Dienstag erneut den bundesrätlichen Entscheid für den Gripen-Kampfjet verteidigt - und Spekulationen zurückgewiesen. Die Schweiz müsse sich nicht an den Entwicklungskosten beteiligen und die RUAG habe sich nicht wegen der Endmontage für den Gripen ausgesprochen.

Mehr als nur ein Museum
7 Meldungen im Zusammenhang
Maurer bezeichnete entsprechende Berichte als Gerüchte. «Es stimmt nicht, dass sich die Schweiz an den Entwicklungskosten beteiligen muss», sagte der Verteidigungsminister am Dienstag an einem sogenannten Kasernengespräch für Medienschaffende in Schönbühl BE.

Er versicherte, dass die 22 Gripen-Jets von Saab nicht teurer werden als 3,1 Milliarden Franken. Dieser Preis sei garantiert, obwohl das neue Modell E/F erst als Prototyp existiert. Derzeit werden mit den Schweden Termine ausgehandelt. Details will der Bundesrat Mitte Jahr in der Rüstungsbotschaft präsentieren.

«Spekulationen darüber, dass die Schweiz Risiken eingehe, stimmen nicht», sagte Maurer. Die Preise jedenfalls seien fix - hinzukommen könne höchstens noch die Teuerung: «Es kann im Gesamtpaket keine Überraschungen geben, die wir nicht kennen.»

«RUAG spielte keine Rolle»

Maurer zufolge entspricht es zudem nicht den Tatsachen, dass der bundeseigene Rüstungskonzern RUAG den Gripen wegen der lukrativen Endmontage gewollt habe. «Bei allen drei Anbietern waren die Mehrkosten für die Endmontage im Paket eingerechnet», sagte er.

Die Endmontage in der Schweiz sei von Bedeutung, weil man das Know-how für später brauche. Die RUAG sei zudem in die Gespräche um den Typenentscheid nicht eingebunden gewesen: «Sie wusste nicht, was wir kaufen, und es spielt für die RUAG auch keine Rolle.»

Auf Simulatoren verzichten

Um die Kosten für die Jets im Zaum zu halten, will Maurer auf Teile des Saab-Pakets verzichten. Die Schweizer Armee könne beispielsweise auf Simulatoren verzichten oder Piloten und Mechaniker gemeinsam mit den Schweden ausbilden. Auch Trainings in Schweden statt in der Schweiz stünden zur Diskussion.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Schweiz und Schweden wollen bei der Rüstungsbeschaffung und der Ausbildung von Soldaten enger zusammenarbeiten. ... mehr lesen
Die Zusammenarbeit soll laut Margelist über die gemeinsame Beschaffung des Kampfjets Gripen hinaus gehen.
Bundesrat Ueli Maurer.
Jassbach BE - Trotz erneuten Zweifeln an der Leistungsfähigkeit des schwedischen Kampfjets Gripen sieht Verteidigungsminister ... mehr lesen 4
Bern - Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ist mit einer schwedischen Friedensorganisation ein Bündnis ... mehr lesen
Der Kauf der Saab Gripen-Kampfjet soll verhindert werden.
Wohin will Ueli Maurer mit der Schweizer Armee?
Bern - Verteidigungsminister Ueli ... mehr lesen
Bern - Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SIK) hat am Montag Verteidigungsminister Ueli Maurer und Luftwaffenchef Markus Gygax zum Kampfjet Gripen befragt. Viel Neues erfuhr sie nicht, wie Kommissionspräsidentin Chantal Galladé (SP/ZH) anschliessend vor den Medien sagte. mehr lesen  3
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Die Schweiz hat erfolglos versucht, den Kampfjet-Kauf mit anderen politischen Geschäften zu verknüpfen. Dies gibt ... mehr lesen 3
Bundesrat Ueli Maurer kritisierte das Vorgehen des Parlaments im Bezug auf den Kampfjet-Kauf.
Bern - Verteidigungsminister Ueli Maurer hat am Dienstag jegliche Kritik am Auswahlverfahren für den neuen Kampfjet der Schweizer Armee zurückgewiesen. Zeitungsberichte, die den Kauf des schwedischen Gripen als Fehlentscheid erscheinen lassen, bezeichnete Maurer als «Störmanöver». mehr lesen  1
Mit allerlei Gerüchten
und Gerüchen.
Es wird alles mögliche versucht, um dieses Geschäft madig zu machen. Eigentlich lächerlich, vergleicht man die Beschaffungskosten mit dem Gesamthaushalt.
Zur Erinnerung sei wieder einmal darauf hingewiesen, dass der Gesamt-BR auf diesen Kauf drängte. Es ist das übliche Spiel, mit dem Bundesbern schon seit Jahren versucht, das Militärdepartement auflaufen zu lassen. Es werden Forderungen und Aufträge erteilt und vor dem Endspurt jeweils mit allerlei buntem Geraune versucht, das Rennen vorzeitig abzupfeifen.
Kein Wunder, bei diesem unselbständigen Lobby-Parlament und dem sonderbar zusammengesetzten BR.
BR Maurer kontert das hervorragend.
Wir liefern alle Arten von Schoggi und Mints Swiss Army und Swiss Navy
Star Trade GmbH
Im Feld 16 / Postfach 184
8184 Bachenbülach
Mehr als nur ein Museum
Keine Entscheidung über zu entsorgende Rüstungsgüter.
Keine Entscheidung über zu entsorgende Rüstungsgüter.
Armee  Bern - Das Parlament will vorläufig nicht mitreden bei der Ausmusterung von militärischen Rüstungsgütern. Nach dem Ständerat trat auch der Nationalrat auf die entsprechende Vorlage nicht ein. Für neue Rüstungsgüter bewilligte er im gleichen Zug 771 Millionen Franken. 
Bundesrat will kleinere und schlagkräftige Armee Bern - Nach jahrelangen Diskussionen hat der Bundesrat am Mittwoch seine Vorschläge zur Entwicklung der ...
Der Bundesrat will einer Forderung aus dem Parlament nachkommen und die Armee künftig mit einem vierjährigen Zahlungsrahmen ausstatten. (Symbolbild)
Ruag verkauft zivile Technologie statt Rüstungsgüter Bern - Die Ruag entwickelt sich immer mehr vom Schweizer ...
Armeeunfall  Bern - Ein Rekrut aus dem Kanton ...
Ein 21-jähriger Rekrut verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. (Symbolbild)
Anlass für die verlängerte Schutzfrist war der Entscheid des Bundesarchivs, sämtliche Inhaltsverzeichnisse über das Internet zugänglich zu machen, wie das VBS ausführte. (Symbolbild)
Bundesarchiv  Bern - Die Archive der Armee bleiben 30 ...  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2470
    Sehr gut! "Das Bundesgericht hatte im Juli 2013 zu einer Beschwerde gegen die ... gestern 10:00
  • kubra aus Port Arthur 3168
    Mais oui casandrine. être enceinte un peux. Entweder man fragt die ganze ... Mo, 29.09.14 17:46
  • Kassandra aus Frauenfeld 1015
    Mot pour rire Jorian verstehen seulement Gare! Isse nichts important, comment avaient ... Mo, 29.09.14 13:27
  • tigerkralle aus Winznau 97
    Leuthard Ja Leuthard soll Schutzpatronin werden , Leuthard will 100 Millionen ... Mo, 29.09.14 11:25
  • jorian aus Dulliken 1508
    Witz komm raus! Da will jemand die 75% Klausel einführen, um ein Gesetz zu ändern oder ... Mo, 29.09.14 06:41
  • Kassandra aus Frauenfeld 1015
    Welsche Schweizer wieder düpiert Vier Welsche Kantone wurden wieder einmal durch die Deutschschweiz ... So, 28.09.14 20:12
  • Jack01 aus Oxford 1
    Gewonnen nach "Major Pfister Prinzip" Jacqueline Fehr hat die SP Vorwahl nach typischem "Major Pfister ... Sa, 27.09.14 20:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1015
    Im Neoliberalismus gefangen! Wir sind immer für ein freies Unternehmertum, aber das alles hat aber ... Sa, 27.09.14 15:50
Companion for Life
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 12°C 14°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 11°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 13°C 16°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern 14°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 14°C 19°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 13°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 15°C 20°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten