Dämpfer für Toni Brunner
Maurer gibt Taschenmunition nicht zurück
publiziert: Samstag, 19. Feb 2011 / 11:45 Uhr
Verteidigungsminister Ueli Maurer und SVP-Parteipräsident Toni Brunner.
Verteidigungsminister Ueli Maurer und SVP-Parteipräsident Toni Brunner.

Bern - Verteidigungsminister Ueli Maurer verpasst seinen Parteikollegen von der SVP einen Dämpfer: Er sieht keinen Grund, den Soldaten die Taschenmunition wieder nach Hause mitzugeben. Diese Idee hatte SVP-Präsident Toni Brunner am Tag nach der Abstimmung über die Waffeninitiative lanciert.

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Man werde früher oder später wieder über die Abgabe von Taschenmunition diskutieren müssen, hatte Maurers Nachfolger im SVP-Präsidium gesagt. Dafür gebe es keinen Grund, kontert der Verteidigungsminister in einem am Samstag publizierten Interview mit den Zeitungen «24 Heures» und «La Tribune de Genève».

«Wir sind nicht mehr in der Zeit des kalten Krieges», sagte Maurer. Das Vertrauen, das die Bevölkerung den Soldaten ausgesprochen habe, freue ihn zwar. Die Abgabe der Taschenmunition sei deswegen aber nicht auf der Tagesordnung.

Auch in Bezug auf die Wahlziele der SVP widerspricht der Bundesrat seiner Partei. Das vom Zürcher Nationalrat Christoph Mörgeli anvisierte Ziel von 40 Prozent der Wählerstimmen unterstützt er nicht. «Eine Partei mit 40 Prozent wäre gefährlich für die Schweiz. Die anderen würden an den Rand gedrängt», sagte Maurer.

Die politische Kultur der Schweiz basiere auf Ausgleichen und Konsens. 30 Prozent hält er dagegen für realistisch.

(bert/sda)

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Parteipräsident Brunner präsentierte heute auch das neue Parteiprogramm.
Und heute im Programm....
Die SED mit geplanter Verwaltung durch ein ZK ist wohl eher die SP.

Lesen Sie das Parteiprogramm.
Aufgepasst
zuerst Widmer Schlumpf und jetzt Maurer, weichen von der SED Parteilinie ab.
Sorry das heisst S V P. Wie komme ich denn auf SED

Ich frage mich schon welche traumatischen Erlebnisse Sie als junger SPler hatten. Sie reagieren ja wie ein ehemaliger Klosterschüler, wenn er einen Wanderer mit Pelerine trifft.
Kontrastprogramm
Guter Mann. Fühlt sich dem Volk eher verpflichtet, als der Partei. Ein wohltuender Kontrast zu den Parteisoldatinnen der neo-stalinistischen SP.
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