These
Maximales Elternglück dank Selbstlosigkeit
publiziert: Dienstag, 5. Nov 2013 / 08:30 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Nov 2013 / 09:40 Uhr
Wohlbefinden des Kindes vor das eigene zu stellen, erfüllt Lebenssinn. (Archivbild)
Wohlbefinden des Kindes vor das eigene zu stellen, erfüllt Lebenssinn. (Archivbild)

Amsterdam/Vancouver/Wien - Eltern, die das Wohlbefinden ihrer Kinder vor das eigene stellen, sind tendenziell nicht nur zufriedener und ausgeglichener, sondern messen ihrem Leben auch mehr Bedeutung bei.

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Diese These geht aus einer Erhebung der University of Amsterdam und der University of British Columbia hervor, an der 322 Probanden teilgenommen haben. Die Studienergebnisse sind in der Fachzeitschrift Social Psychological and Personality Science veröffentlicht.

Zusammenhang nachvollziehbar

Experten zufolge dürfen diese Ergebnisse nicht pauschalisiert werden. «Ich glaube, dass es Eltern, die grundsätzlich glücklich sind, im Allgemeinen leichter fällt, die Bedürfnisse ihrer Kinder vor die eigenen zu stellen. Dennoch lässt sich daraus nicht ableiten, dass dies der alleinige Grund für ein gesteigertes Wohlbefinden der Erziehenden ist», so Psychologe Dominik M. Rosenauer im pressetext-Gespräch. Obwohl hier eine signifikante Korrelation bestehe, könne man diese nicht als Ursache betiteln.

Zusätzlich erläutert Rosenauer konfundierende Variablen, die hier ebenfalls einen wichtigen Stellenwert einnehmen können. «Ist zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter unglücklich und gestresst, weil sie von finanziellen Sorgen betroffen ist, so wird es für diese mit Sicherheit schwieriger sein, das Wohl ihres Kindes an erster Stelle zu sehen. Die Priorität besteht in erster Linie darin, die Fixkosten und Existenzgrundlagen zu decken», schildert der Psychologe. Ein anderer ausschlaggebender Faktor wäre zudem das Alter der Erziehenden.

Studie auf zwei Ebenen

Die Umfrage setzt sich aus zwei Teilstudien zusammen. Zuerst sind die Probanden zu ihrem Wohlbefinden und ihrem Lebenssinn in Bezug auf das Elternsein befragt worden. Auf zweiter Ebene wurden die Studienteilnehmer dazu aufgefordert, die Aktivitäten der vergangenen Tage zu rekapitulieren und ihr Befinden während jeder dieser Tätigkeiten zu schildern. Den Ergebnissen zufolge fühlen sich Erziehende, die sich in erster Linie den Bedürfnissen ihres Kindes widmen, nicht nur besser, sondern empfinden dadurch auch einen efüllenderen Sinn im Dasein.

 

 

(tafi/pte)

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