Mazedonien muss Namensstreit lösen
publiziert: Samstag, 5. Jul 2008 / 15:21 Uhr / aktualisiert: Samstag, 5. Jul 2008 / 15:39 Uhr

Skopje - Einen Monat nach den vorgezogenen Parlamentswahlen in Mazedonien ist die Regierungsbildung gemäss Medienberichten abgeschlossen.

Einigung mit Albanerpartei: Nikola Gruevski.
Einigung mit Albanerpartei: Nikola Gruevski.
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Der bisherige Regierungschef Nikola Gruevski und die Albanerpartei DUI hätten sich auf eine Koalition geeinigt, berichtete der Fernsehsender A1 in der Hauptstadt Skopje.

Die von Gruevski geführten Konservativen und die DUI unter dem früheren Rebellenkommandanten Ali Ahmeti verfügen über eine Mehrheit von 81 Sitzen im Parlament mit 120 Abgeordneten.

Der 37-jährige Gruevski war schon in den letzten zwei Jahren Regierungschef des kleinen Balkanlandes mit zwei Millionen Einwohnern. Er hatte seine damalige Koalition mit der Albanerpartei DPA aufgelöst und Neuwahlen angesetzt.

Die Bevölkerungsmehrheit stellen die slawischen Mazedonier, die albanische Minderheit macht knapp 30 Prozent aus. 2001 war es zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen Slawen und Albanern gekommen, die unter Vermittlung der EU beigelegt werden konnten.

Athen blockiert EU-Aufnahme

Die wichtigste Aufgabe der neuen Regierung wird die Lösung des Namensstreites mit dem benachbarten Griechenland sein. Athen will nicht hinnehmen, dass die frühere jugoslawische Republik Mazedonien diesen Namen als offiziellen Staatsnamen trägt.

Damit könne Skopje eventuell Gebietsansprüche auf die gleichnamige nordgriechische Provinz geltend machen, hatte Griechenland seine Position begründet. Bevor Mazedonien in diesem seit mehr als 17 Jahren geführten Streit nicht einlenkt, will Athen die Aufnahme des Balkanlandes in die NATO blockieren.

(ht/sda)

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