«Morgen früh übergebe ich mein Rücktrittsgesuch»
Mazedoniens Ministerpräsident macht Weg für Neuwahl frei
publiziert: Donnerstag, 14. Jan 2016 / 22:16 Uhr
Nikola Gruevski hat seinen Rücktritt angekündigt. (Archivbild)
Nikola Gruevski hat seinen Rücktritt angekündigt. (Archivbild)

Skopje - Mazedoniens langjähriger Ministerpräsident Nikola Gruevski hat für Freitag seinen Rücktritt angekündigt. «Morgen früh übergebe ich mein Rücktrittsgesuch», sagte er am Donnerstagabend im Fernsehen. Gruevski macht damit den Weg für Neuwahlen im April frei.

9 Meldungen im Zusammenhang
Regierung und Opposition hatten sich im Juli geeinigt, dass Gruevski 100 Tage vor der Wahl die Amtsgeschäfte in die Hand einer Übergangsregierung legt. Die Zeit sei gekommen, «die Verpflichtungen zu erfüllen», sagte der 45-jährige Chef der nationalkonservativen Partei VMRO-DPMNE.

Der kleine Balkanstaat mit 2,1 Millionen Bürgern steckt seit der letzten Wahl im Jahr 2014 in einer politischen Krise. Damals gewann die VMRO-DPMNE. Die sozialdemokratische SDSM klagte aber über Wahlfälschung und boykottierte das Parlament.

Vergangenes Jahr weitete sich die Krise noch aus, als die SDSM Gruevski vorwarf, 20'000 Menschen seien abgehört worden, darunter Politiker und Journalisten. Die Regierung reichte daraufhin Klage gegen Oppositionsführer Zoran Zaev ein, weil er spioniert und das Land destabilisiert haben soll.

(cam/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Skopje - Neun Monate war das politische Leben beim EU-Beitrittskandidaten Mazedonien blockiert. Regierung und Opposition ... mehr lesen
Nikola Gruevski ist wie angekündigt heute zurückgetreten.
Johannes Hahn hatte den Kompromiss vermittelt.
Skopje - Nach einem Jahr innenpolitischer Blockade hat Mazedonien einen ... mehr lesen
Skopje - In der mazedonischen Hauptstadt Skopje sind am Samstag mehrere tausend Menschen gegen die Regierung auf ... mehr lesen
Von vielen zum Rücktritt aufgerufen: Mazedoniens Regierungschef Nikola Gruevski.
Die US-Regierung macht sich Sorgen über die Lage in Mazedonien.
Washington - Die politische Krise in Mazedonien lässt auch die US-Regierung nicht ... mehr lesen
Skopje - Rund 30'000 Menschen sind am Montag einem Aufruf der mazedonischen Regierung gefolgt und haben sich in Skopje solidarisch mit Regierungschef Nikola Gruevski gezeigt. Die Demonstranten kamen am Abend in der Hauptstadt zusammen. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Skopje - Zehntausende Menschen haben am Sonntag in Mazedoniens Hauptstadt Skopje den Rücktritt der Regierung gefordert. Sie warfen Ministerpräsident Nikola Gruevski vor, tief in Korruption und Kriminalität verstrickt zu sein. mehr lesen 
Skopje - Ein von den USA und der EU vermitteltes Treffen aller Spitzenpolitiker Mazedoniens hat keinen Kompromiss in der schweren innenpolitischen Krise gebracht. mehr lesen 
Skopje - Nach schweren Kämpfen in Mazedonien sind am Dienstag zwei Minister und der Geheimdienstchef des Landes zurückgetreten. Innenministerin Gordana Jankuloska, Transportminister Mile Janakieski und der Geheimdienst-Chef Saso Mijalkov hätten ihren Rücktritt eingereicht. mehr lesen 
Skopje - Am vierten Tag in Folge haben in Mazedonien wieder Tausende für den ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 19
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. (Archivbild)
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. ...
«Überall ist Taksim, überall ist Widerstand»  Istanbul - Zum dritten Jahrestag des Beginns der Gezi-Proteste haben in Istanbul Hunderte Menschen gegen die islamisch-konservative Staatsführung der Türkei demonstriert. mehr lesen 1
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Russland und Westen kooperieren bei Syrien-Hilfe Berlin - Russland und westliche Staaten arbeiten bei der humanitären Hilfe für die syrische Bevölkerung ... 1
Rund 150'000 Binnenflüchtlinge hätten Schutz im syrisch-türkischen Grenzgebiet gesucht.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2823
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Nach Frauenfeld, verehrter zombie wo sie sich mit der Maffia zu einem Zombiestaat vereinen und ganz ... Mi, 01.06.16 11:02
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Blödsinn! Das Schaf ist selbst daran Schuld, dass es vom Wolf gerissen wird, ... Mi, 01.06.16 00:50
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 15°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 18°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 16°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Bern 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Genf 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 19°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten