Dem Ärger Luft gemacht
McLaren-Chef Dennis kritisiert Schumacher und die FIA
publiziert: Dienstag, 14. Aug 2001 / 13:09 Uhr

London - McLaren-Teamchef Ron Dennis sorgt wieder einmal mit ziemlich direkten Aussagen für Aufsehen. In einem Interview mit dem Magazin 'F1 Racing' kritisierte er die ganz grossen Namen in der Formel 1. Der Brite machte seinem Ärger Luft und betonte einmal mehr, dass er und sein Team sich ungerecht behandelt fühlen.

Schon seit Jahren ist Dennis der Ansicht, dass die FIA dazu tendiert, andere Teams zu bevorteilen. "Ich bin mir sicher, dass es Tendenzen in Richtung einer Bevorzugung anderer Teams als McLaren oder Williams gibt. Ich bin nicht paranoid, nur realistisch," sagte er. In politischen Fragen hielt McLaren in der Vergangenheit meistens mit Williams zusammen. Auch FIA-Präsident Max Mosley blieb nicht verschont und wurde von Dennis als "nicht völlig unvoreingenommen und unabhängig" bezeichnet.

Auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wurde nicht vergessen und wurde von Dennis für das aktuelle Prämiensystem kritisiert. Der Brite ist der Ansicht, dass die Teams von der FOA zu wenig gewürdigt werden und von den immensen Einnahmen zu wenig Anteile erhalten. Die Lobeshymnen von Ecclestone, er habe die Teamchefs zu Millionären gemacht, zerschlägt Dennis: "Ich war schon Millionär, als ich in die Formel 1 kam," argumentierte er.

Auch Michael Schumacher wurde vom McLaren-Chef kritisiert: "Ich geniesse es, ihn zu besiegen, denn von diesem "Mister Unbesiegbar"-Mythos halte ich gar nichts. Es ist nicht richtig, dass Michael sich diese Aura des Unfehlbaren aufbaut. Hätte irgend ein anderer Fahrer Michaels fragwürdige Starts und Erste-Kurven-Manöver hingelegt, wäre er bestraft worden. Davon bin ich überzeugt," sagte er.

Es ist nicht die Person Schumacher die ihn stört, sagte Dennis, sondern vielmehr die Vorteile, die der Ferrari-Star haben soll. "Gemäss Dennis führte das dazu, dass "Entscheidungen zu seinen Missetaten nicht mit der gleichen Härte getroffen werden, wie das bei anderen der Fall wäre. Ich kann diese ungleiche Behandlung nicht unterstützen," meinte er abschliessend.

(bb/F1-plus)

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