Mehr Fälle von Internetkriminalität
publiziert: Donnerstag, 12. Mai 2005 / 14:21 Uhr

Bern - Bei der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) sind 2004 monatlich rund 500 Meldungen aus der Bevölkerung eingegangen.

Immer wieder musste die KOBIK dreisten Missbrauch von Chatforen feststellen.
Immer wieder musste die KOBIK dreisten Missbrauch von Chatforen feststellen.
2 Meldungen im Zusammenhang
Die meisten betrafen Spam-Mails, dicht gefolgt von Hinweisen auf harte Pornografie. Die Zahl der erhärteten Verdachtsfälle, die 2004 zu weiterer Abklärung an die Kantone gingen, vervierfachte sich auf 438, wie das Bundesamt für Polizei mitteilte.

Besonders stark stiegen die Meldungen wegen Phishings, bei welchen mittels nachgebauter Internetseiten oder gefälschter E-Mails versucht wird, an Zugangsdaten zu kommen. Ein steigender Anteil der insgesamt 6097 Meldungen betraf auch verbotene Schneeballsysteme und allgemeine Fragen zur Internetkriminalität.

Schwerpunkt Kinderpornographie

Ihre eigenen Recherchen - das Monitoring - beschränkte die KOBIK wie schon im Vorjahr auf Kinderpornografie und Fälle mit Bezug zur Schweiz. Auch im laufenden Jahr wird hier der Schwerpunkt gelegt. Von den 438 an die Kantone weitergeleiteten Dossiers stammten 84 aus den verdachtsunabhängigen Fischzügen der KOBIK.

171 Dossiers wurden zusätzlich über Interpol an rund 20 ausländische Strafverfolgungsbehörden geleitet. Dabei ging es meist um Kinderpornografie und sexuelle Gewalt.

Dreister Missbrauch von Chatforen

Immer wieder musste die KOBIK dreisten Missbrauch von Chatforen feststellen. In eindeutig für Kinder bestimmte Foren schlichen sich Erwachsene ein, die sexuell motivierte Kontakte zu Kindern suchten.

Wie das Bundesamt für Polizei weiter mitteilte, beteiligt sich ab dem Sommer als letzter Kanton auch Zürich an der Koordinationsstelle. Dadurch könne eine weitere Stelle im Monitoring geschaffen werden. Im Kampf gegen die Kinderpornografie nämlich bestehe der dringlichste Ausbaubedarf.

(rp/sda)

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