Mehr Gewaltverletzungen am Berner Inselspital
publiziert: Sonntag, 23. Sep 2007 / 14:33 Uhr

Bern - Gewaltverletzungen haben am Berner Inselspital in den letzten sechs Jahren um fast 60 Prozent zugenommen. Gleichzeitig sind die Verletzungen schwerer und deren Behandlung teurer geworden.

78 Prozent der Patienten konnten das Spital innerhalb von 24 Stunden wieder verlassen.
78 Prozent der Patienten konnten das Spital innerhalb von 24 Stunden wieder verlassen.
1 Meldung im Zusammenhang
Das geht aus einer Studie hervor, die das Notfallzentrum des Berner Inselspitals zwischen 2001 und 2006 durchgeführt hat. Das Inselspital veröffentlichte die entsprechende Studie. Immer häufiger würden Verletzte mit schweren Kopfverletzungen eingeliefert: Der Anteil von Gesichts- und Schädelverletzungen stieg von 11 auf 17 Prozent.

Als Folge der vermehrten Kopfverletzungen sind laut der Studie auch die durchschnittlichen Kosten für eine Behandlung von 1500 Franken im Jahr 2001 auf 5000 Franken im Jahr 2006 gestiegen. Mitverantwortlich für die Kostensteigerung seien aber auch kostpieligere Diagnosetechniken.

Insgesamt wurden während des Untersuchungszeitraums 1190 Patienten mit Gewaltverletzungen behandelt. Davon waren 89 Prozent Männer und 63 Prozent Schweizer. Das Durchschnittsalter lag bei 27 Jahren. 78 Prozent der Patienten konnten das Spital innerhalb von 24 Stunden wieder verlassen.

Den Einfluss von Alkohol und anderen Drogen will das Inselspital in einer Folgestudie untersuchen. Diese soll auch Aufschluss darüber geben, mit welchen Kosten das Spital in Zukunft aufgrund von Gewaltverletzungen konfrontiert sein wird.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schritt für Schritt die besten Angebote erhalten.
Schritt für Schritt die besten Angebote ...
Publinews Heutzutage ist es nicht sonderlich leicht, die Reinigung vom Fach machen zu lassen. Hinzu kommt, dass man gerade mit einer eigenen Firma oder aber auch einem einfachen Bürokomplex kann man sich an einen Fachmann wenden, der einiges zu bieten hat. mehr lesen  
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung von Schulkindern spricht, denken wohl die wenigsten Menschen an einen Schulthek. Der Inbegriff der Begleitung liegt immer noch im Mutter- oder Vaterbegriff begraben. mehr lesen  
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple stehen hoch ... mehr lesen
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, ... mehr lesen   3
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 15°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen sonnig
Basel 18°C 30°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter recht sonnig
St. Gallen 22°C 27°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern 15°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen sonnig
Luzern 16°C 28°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt mit Gewittern recht sonnig
Genf 17°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft sonnig
Lugano 16°C 30°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten